Bringt der KAC Meister Salzburg weiter in Bedrängnis?

Samstag, 05.März 2016 - 17:48
04.03.2016, Stadthalle, Klagenfurt, AUT, EBEL, EC KAC vs EC Red Bull Salzburg, Viertelfinale, 4. Spiel, im Bild Ben Walter (Red Bull Salzburg #11), Jamie Lundmark (EC KAC, #74), Luka Gracnar EC (Red Bull Salzburg #33) // during the Erste Bank Icehockey League 4th quarterfinal match between EC KAC and EC Red Bull Salzburg at the City Hall in Klagenfurt, Austria on 2016/03/04. EXPA Pictures © 2016, PhotoCredit: EXPA/ Gert Steinthaler EXPA/ Mag. Gert Steinthaler

Meister Salzburg wackelt, Rekordmeister KAC hat einen Lauf. Die Voraussetzungen für die Viertelfinalserie zwischen den Red Bulls und dem Rekordmeister deuten auf einen Thriller hin. Die Mozartstädter wollen nach zuletzt 10 Gegentoren in zwei Spielen am Sonntag zurückschlagen und sich den Matchpuck holen. Den will aber auch der KAC! Der EC Red Bull Salzburg musste am Freitag in Klagenfurt den 2:2-Ausgleich in der Viertelfinalserie hinnehmen! Nach der 3:6-Heimniederlage unterlag der Meister auch in Kärntner 2:4. Gleich zehn Treffer kassierten die Red Bulls in den letzten 120 Minuten. „Die Klagenfurter spielen jetzt um eine Klasse stärker als zum Play-off-Start. Wir müssen die Turn-Overs minimieren und defensiv solider spielen. Jetzt wird es ein richtiges Battle. Der KAC spielt sehr körperbetont, wir müssen von Beginn an alles geben und kämpfen. Die Serie geht nun best of three weiter: Wir wollen den wichtigen Heimsieg holen“, so Bullen-Stürmer Manuel Latusa. Die Offensive des EC-KAC war in den letzten zwei Spielen on Fire! Insgesamt zehn Tore erzielten Manuel Geier und Company in den letzten 120 Minuten gegen den EC Red Bull Salzburg. Auf den 6:3-Sieg in Salzburg ließen die Kärntner am Freitag einen 4:2-Heimsieg folgen und schafften den Serien-Ausgleich. Vor allem die Österreicher zeigten sich in Torlaune, von den 13 Play-off-Treffern gingen neun Treffer auf das Konto einheimischer Cracks. „Jeder kämpft für jeden. Derzeit funktioniert es sehr gut! Die Chancen stehen jetzt 50:50. Wir dürfen nun nur nicht nachlassen! Wenn wir so weiter kämpfen, dann können wir die Serie auch gewinnen“, so Stürmer Manuel Geier, mit drei Treffern bester Play-off-Torschütze seines Teams. Von den Österreichern trafen weiters schon die Stürmer Manuel Ganahl (2x), Thomas Hundertpfund (2x), Stefan Geier und Oliver Setzinger. Das Momentum wollen die Rotjacken nun in Spiel 5 am Sonntag in die Mozartstadt mitnehmen. Erneut werden die Klagenfurter erst am Spieltag anreisen, nachdem ihnen das in Viertelfinale Nummer 3 bereits Glück brachte. Drei Siege in Folge des EC-KAC über die Red Bulls gab es zuletzt in der Saison 2011/12. So, 06.03.2016: EC Red Bull Salzburg (1) – EC-KAC (8) (17:40 Uhr, ServusTV live) Referees: TRILAR, ZRNIC, Hofstätter, Zgonc. Stand in der Best-of-seven-Serie, RBS – KAC: 2:2

Quelle: red/Erste Bank Eishockey Liga