Kann der KAC gegen Salzburg gleich ziehen?

Donnerstag, 03.März 2016 - 19:04
29.11.2015, Stadthalle, Klagenfurt, AUT, EBEL, EC KAC vs EC Red Bull Salzburg, 26. Runde, im Bild Jean-François Jacques (EC KAC, #39), Luka Gracnar EC (Red Bull Salzburg #33) // during the Erste Bank Eishockey League 26th round match match betweeen EC KAC and EC Red Bull Salzburg at the City Hall in Klagenfurt, Austria on 2015/11/29. EXPA Pictures © 2015, PhotoCredit: EXPA/ Gert Steinthaler EXPA/ Mag. Gert Steinthaler

Am Dienstag hat der KAC mit einem Auswärtssieg in Salzburg ein erstes Ausrufezeichen gesetzt - das allerdings nicht viel wert ist, wenn die Rotjacken morgen nicht nachlegen können. In Spiel 4 geht es um den Ausgleich für die Klagenfurter oder um Matchpucks für die Red Bulls. Der EC-KAC ist in den Play-offs angekommen! Mit einem 6:3-Sieg in Salzburg verkürzten die Rotjacken in der Best-of-seven-Serie auf 1:2 und wollen nun am Freitag zu Hause ausgleichen! Alle sechs Treffer erzielten Manuel Ganahl und Co. bei gleicher Anzahl an Spielern am Eis. „Die Leistung, die unser Team ablieferte, war sehr erfreulich: Wir haben unseren Gameplan sehr konsequent umgesetzt, kreierten aus Kontern heraus viele Torchancen. Zuletzt haperte es an deren Verwertung, dieses Mal hat aber auch das geklappt. Die Jungs agierten auch sehr diszipliniert und zeigten großes Kämpferherz, da müssen wir am Freitag weitermachen“, sagte Headcoach Alexander Mellitzer. Nachdem die Rotjacken ihre Durststrecke in Salzburg beenden konnten, soll nur 72 Stunden später auch der „Heimfluch gegen die Red Bulls“ beendet werden. Zuletzt besiegte Klagenfurt den Meister vor eigenem Publikum am 30. November 2014 oder vor 459 Tagen, seither behielt Salzburg fünf Mal die Oberhand. Luft nach oben gibt es beim Rekordmeister bei den Special Teams: Mit einer Effizienz von 71,4% bzw. vier Gegentoren aus 14 Unterzahlspielen hat man das schwächste Penalty Killing aller Playoff-Teams. Auch die Powerplay-Effizienz von 8,3%, bisher erst ein Treffer aus zwölf Überzahlspielen, ist noch ausbaufähig. Alles hat ein Ende! Diese bittere Erfahrung musste der EC Red Bull Salzburg in Viertelfinale Nummer 3 am Dienstag zu Hause gegen den EC-KAC machen: Der Siegeszug über den Rekordmeister endete nach elf Siegen in Folge ebenso, wie der Erfolgslauf in den Play-offs nach 13 Erfolgen. In der Best-of-seven-Viertelfinalserie gegen Klagenfurt führen die Red Bulls aber weiterhin - 2:1. Beim 3:6 zu Hause kassierten Matthias Trattnig und Co. alle sechs Gegentore bei gleicher Anzahl von Spielern am Eis. Mit dem Powerplay konnte Headcoach Daniel Ratushny zufrieden sein, alle drei Treffer gelangen dem Meister in Überzahl! Das schlägt sich in der Powerplay-Wertung nieder: Mit einer Powerplay-Effizienz von 28,6% oder vier Goals aus 14 Überzahlspielen ist man die Nummer 1 in den Playoffs! Auch im Penalty Killing haben die Mozartstädter mit einer Effizienz von 91,7% einen Top-Wert in der Post-Season vorzuweisen. „Wir haben nicht zu unserem Spiel gefunden und einfach zu passiv agiert. In Klagenfurt werden wir wieder bereit sein und ein anderes Gesicht zeigen! Wir haben schon oft gezeigt, dass wir dort bestehen können“, so Verteidiger Alexander Pallestrang. Zuletzt siegten die Red Bulls fünf Mal in Folge in Klagenfurt. Fr, 04.03.16: EC-KAC (8) – EC Red Bull Salzburg (1) (19:15 Uhr) Referees: PIRAGIC, SMETANA, Nagy, Zgonc. Stand in der Best-of-seven-Serie, RBS – KAC: 2:1

Quelle: red/Erste Bank Eishockey Liga