Villach nach Derbyniederlage gegen KAC im Viertelfinale

Freitag, 05.Februar 2016 - 21:36
29.01.2016, Stadthalle, Klagenfurt, AUT, EBEL, EC KAC vs Fehervar AV 19, Qualifikationsrunde, 3. Runde, im Bild Thomas Pöck (EC KAC, #22), Jean-François Jacques (EC KAC, #39), Jason DeSantis , (EC KAC, #5)// during the Erste Bank Eishockey League qualification round, 3rd round match betweeen EC KAC and HC Fehervar AV 19 at the City Hall in Klagenfurt, Austria on 2016/01/29. EXPA Pictures © 2016, PhotoCredit: EXPA/ Gert Steinthaler EXPA/ Mag. Gert Steinthaler

Ein Ergebnis, das beiden Mannschaften weiter half gab es im Kärntner Derby zwischen dem VSV und Rekordmeister KAC. Die Villacher holten dank eines Endspurts und trotz 0:2 Rückstand noch jenen Punkt, den sie für die Play Off Qualifikation benötigten. Und der KAC siegte mit 3:2 nach Verlängerung, womit die Rotjacken abermals einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale machen konnten. Nur 72 Stunden nach der klaren 1:5-Niederlage gegen die Adler, reiste der KAC, mit dem wiedergenesenen Jonas Nordqvist im Gepäck, nach Villach, wo Neo-VSV-Verteidiger Robin Weihager seinen Einstand an der Seite von Stefan Bacher gab. Mit der Wut der Demütigung vor eigenem Publikum starteten die Rotjacken energisch ins 313. Kärntner Derby. Jedem Villacher wurde mit Härte begegnet, jeder Check fertig gefahren. Daniel Ban, Istvan Sofron, Thomas Pöck und Oliver Setzinger vergaben in den ersten 13 Minuten Hochkaräter. Bei Bernd Brückler wurde nur Mark Santorelli nach Sololauf (11.) richtig vorstellig, der im Klagenfurter Schlussmann aber seinen Meister fand. So markierte Thomas Koch in der 19. Minute mit einem satten Schlagschuss die verdiente Führung für den Rekordmeister. Dass die Adler nicht nach wenigen Sekunden über den Ausgleich jubelnd durften, hatten die Lindwurmstädter ihrem Schlussmann zu verdanken, der bei Santorellis Backhand-Schupfer blitzschnell reagierte. Stattdessen machten die Klagenfurter, die 40 Minuten lang läuferisch, kämpferisch und technisch sauberes Eishockey boten, während einer Strafzeit von Ryan McKiernan das 2:0. Jamie Lundmark versenkte die Scheibe unhaltbar im langen Eck (26.) und schoss damit in den letzten fünf Lokalschlagern stets mindestens ein Tor. Auch wenn die Adler nicht aufsteckten, war gegen Bernd Brückler und Company auch im Mitteldrittel kein Kraut gewachsen. Der überragende Mann des Abends war in der 44. Minute erstmals geschlagen. Villach hatte gerade eine Unterzahl überstanden, da feuerte Gerhard Unterluggauer eine Granate ab, die rechts oben einfuhr. Danach spielte nur mehr der VSV. Nachdem Weihager, der in seinem Debüt-Spiel lobend hervorgehoben werden muss, einen Schlagschuss ans Lattenkreuz gesetzt hatte, hämmerte Rick Schofield den Puck in die Maschen (57.). Die etwas verdutzten Athletiker rafften sich in der Overtime aber wieder auf, nützten einen Wechselfehler der Blau-Weißen und machten in der 65. Minute den Sack durch ein Solo von Manuel Ganahl zu. EC VSV – EC KAC 2:3 n.V. (0:1,0:1,2:0,0:1) Tore VSV: Unterluggauer (44.), Schofield (57.); Tore KAC: Koch (19.), Lundmark (26./pp1), Ganahl (65.);

Quelle: red/Erste Bank Eishockey Liga