KAC dreht Derby gegen VSV zum Sieg um

Sonntag, 22.November 2015 - 19:58
23.10.2015, Stadthalle, Klagenfurt, AUT, EBEL, EC KAC vs UPC Vienna Capitals, im Bild der Siegestorschütze Mark Popovic (EC KAC, #4) // during the Erste Bank Eishockey League match betweeen EC KAC and UPC Vienna Capitals at the City Hall in Klagenfurt, Austria on 2015/10/23. EXPA Pictures © 2015, PhotoCredit: EXPA/ Gert Steinthaler EXPA/ Mag. Gert Steinthaler

1:3 lag der KAC zur Hälfte des Derbys gegen den VSV zurück, dann drehten die Rotjacken vor eigenem Publikum aber auf und das Spiel noch zu einem 6:3 Sieg um. Der erste Derbyerfolg der Klagenfurter seit dem 26. Dezember 2013!

Der EC VSV erwischte einen optimalen Start ins 209. Kärntner Derby. Bereits in der ersten Minute gingen die Villacher dank Rick Schofield mit 1:0 in Führung. In der zehnten Minute legte Youngster Valentin Leiler im Powerplay nach – 2:0 für Villach. Den Anschlusstreffer in einer Begegnung, die etwas an Tempo vermissen ließ, erzielte Patrick Harand. Die Antwort des VSV ließ aber nicht lange auf sich warten. Nachdem KAC-Torhüter Bernd Brückler die Scheibe unglücklich aus dem Verteidigungsdrittel schießen wollte, landete diese bei Spielern des VSV. Schlussendlich erhöhte David Kreuter auf 3:1.

Im zweiten Abschnitt passierte nicht viel Bemerkenswertes. Thomas Pöck brachte seine Mannschaft auf 2:3 aus Klagenfurter Sicht heran. Der Kapitän war es auch, der sich einen Fight mit Villachs Markus Schlacher lieferte. Im Laufe des zweiten Drittels übernahm der EC-KAC das Kommando in der Klagenfurter Stadthalle. Ein Schussverhältnis von 12 zu 3 für die Rotjacken sprachen Bände.
In den letzten 20 Minuten drehten die Klagenfurter auf. Manuel Ganahl erzielte nicht nur den Ausgleich zum 3:3 sondern damit auch seinen ersten Derby-Treffer. Jamie Lundmark erhöhte mit einem platzierten Schuss aus halbhoher Distanz auf 4:3 und Stefan Geier stellte im Powerplay sogar auf 5:3. Der VSV agierte ideenlos. Knapp vier Minuten vor Ende des Spiels musste Jean-Philippe Lamoureux verletzt für Lukas Herzog Platz machen. Der kanadische Schlussmann verletzte sich nach einem Solo von Oliver Setzinger. Den Schlusspunkt setzte Thomas Koch mit einem Empty net-Treffer zum 6:3.

EC-KAC – EC VSV 6:3 (1:3,1:0,4:0)
Tore KAC: Harand (13./34.), Ganahl (43.), Lundmark (43.), St. Geier (47./pp), Koch (60./en);
Tore VSV: Schofield (1.), Leiler (11./pp), Kreuter (13.);

Quelle: red/Erste Bank Eishockey Liga