Red Bulls siegen in Krefeld mit 3:2

Sonntag, 04.Oktober 2015 - 20:28
photo_424495_20130920.jpg EXPA Thomas Haumer

Der EHC Red Bull München gewinnt wie bereits am Freitagabend gegen Iserlohn (3:2) auch bei den Krefeld Pinguinen mit 3:2 (1:0|1:1|1:1) und feiert damit das erste Sechs-Punkte-Wochenende der Saison. Vor 3.369 Zuschauer im König-Palast brachte Dominik Kahun die Münchner 14 Sekunden vor der ersten Pause in Führung. Nach dem Krefelder Ausgleich war es wieder einmal Torjäger Jason Jaffray, der die Bayern erneut in Front brachte. Fünf Minuten vor Spielende erhöhte Mads Christensen mit seinem ersten Saisontreffer auf 3:1, ehe Krefeld noch einmal verkürzen konnte. Der Anschlusstreffer fiel aber zu spät, München gewann am Ende verdient mit 3:2.

Nach drei Siegen in Folge begannen die Oberbayern am Niederrhein druckvoll und kontrollierten die Partie in den ersten 20 Minuten weitestgehend. Mads Christensen (4.) und Daniel Sparre (16.) kamen der Gästeführung am nächsten, während auf der Gegenseite EHC-Goalie Danny aus den Birken sein Team in zwei Unterzahlsituationen vor dem Rückstand bewahrte. Kurz vor der Sirene eroberte Dominik Kahun an der eigenen blauen Linie die Scheibe, setzte sich im Laufduell gegen drei Krefelder durch und schloss sein Solo mit einem Schlagschuss ins lange Eck zur 1:0-Führung ab (20.).

Nach dem Wechsel lieferten sich beide Teams ein offenes Spiel. Ein erstes Ausrufezeichen setzte Daniel Sparre, der aber nach schönem Zuspiel von Jerome Samson mit seinem Schuss an der Querstange scheiterte. Auch die Pinguine hatten gute Möglichkeiten und nutzten eine davon zum Ausgleich: Henrik Eriksson traf mit einem Schlagschuss ins lange Eck zum 1:1 (31.). Als in der 35. Minute sowohl Matt Smaby als auch Jeremy Dehner innerhalb von nur 14 Sekunden auf die Strafbank mussten, hatte Krefeld die große Chance auf den Ausgleich. Allerdings kassierte auch Pinguin Herberts Vasiljevs kurz darauf eine Strafe. Mit einem Mann weniger auf dem Eis schloss Jason Jaffray ein Break per Beinschuss erfolgreich ab und brachte sein Team erneut in Führung (37.). Der Kanadier traf nun in jedem der ersten acht Ligaspiele einmal und baute damit seinen am Freitag aufgestellten DEL-Rekord weiter aus.

Zu Beginn des Schlussabschnitts waren es die Red Bulls, die die Initiative ergriffen und so eine Schlussoffensive der Pinguine verhinderten. Die Gäste waren dem 3:1 näher als Krefeld dem Ausgleich. Das Team von Don Jackson schnürte die Pinguine in deren Drittel ein und hatte durch Keith Aucoin, Michael Wolf und Jason Jaffray gute Möglichkeiten auf die Vorentscheidung. Für die sorgte in der 55. Minute Mads Christensen: Über Frédéric St-Denis und Dominik Kahun landete die Scheibe beim Dänen, der aus dem Slot zum 3:1 traf. In der Schlussphase mussten Torschütze Christensen und Richie Regehr auf die Strafbank. Die Krefelder nahmen daraufhin Goalie Patrick Klein vom Eis und verkürzten bei sechs gegen drei durch Daniel Pietta auf 2:3 (59.). Nun wurde es doch noch einmal spannend. Die Münchner hielten dem Druck der Gastgeber allerdings stand und retteten den knappen Vorsprung auch dank eines abermals sehr gut aufgelegten Danny aus den Birken verdient über die Zeit.

Quelle: red/PM