Zeller Eisbären vor einem INL Doppelwochenende

Freitag, 25.September 2015 - 5:55
09-10-ebehl-bwl-kac1-puck1.250.jpg BWL/Eisenbauer

Am Wochenende kommt es zur Inter-National-League Heimpremiere der Zeller Eisbären in der Saison 2015/16. Am Samstag gastiert die Kapfenberger Sportvereinigung in Zell am See, am Sonntag der amtieren Meister EHC Alge Elastic Lustenau. Die Kapfenberger Kängurus, Nachfolgeverein der Kapfenberg Steelers sind für die Zeller Eisbären die große Unbekannte. Keiner kann genau sagen was die Pinzgauer am Wochenende erwartet. Der über den Sommer neu ins Leben gerufene Verein, geht ohne Ausländer an den Start und schickt eine blutjunge Truppe ins Rennen. Die Kängurus sind mit einem knappen 3:2 Heimsieg nach Verlängerung gegen Laibach in die Meisterschaft gestartet. Als Achtungserfolg kann man auch die zwei souveränen Siege gegen den WEV und die knappe 1:3 Niederlage gegen Jesenice werten. Im Tor kommt es möglicherweise zu einem Wiedersehen mit Dominik Frank. Den jungen Zeller zog es nach zwei Jahren als Einser-Goalie in Zell am See in die EBEL zu den Graz99ers, mit einer Ausbildungslizenz ausgestattet, wurde er nun vorerst zum Partnerclub nach Kapfenberg geschoben. Ob er am Samstag in Zell am See auflaufen wird, wird sich aber erst herausstellen. Die Kapfenberger haben mit Mario Still, Neuzugang Lorenz Hirn und KAC Kooperationsgoalie Thomas Stroj drei weitere alternativen zur Verfügung. Kapfenberg arbeitet, sowohl mit den Graz99ers, als auch mit dem KAC und dem VSV zusammen, kann auf einen großen Spielerpool zugreifen. Man darf gespannt sein wer letztendlich bei den Steirern am Eis stehen wird. Am Sonntag kommt der Meister Am Sonntag empfangen die Zeller Eisbären dann den amtierenden Meister aus Lustenau. Auch heuer gelten die Sticker für viele wieder als großer Mitfavorit um die INL-Krone und auch intern spricht man von der Mission 10, dem 10 Titel in der Nationalliga! Der Start in die Meisterschaft ging, jedoch in die Hose. Mit 2:3 mussten sich die Löwen den Kitzbühler Adlern geschlagen geben. Auch die Lustenauer haben vor dem aufeinandertreffen mit den Eisbären ein harte Nuss zu knacken. Sie empfangen am Samstag zu Hause den HDD Jesenice, der ja bekanntlich mit einem 4:1 Sieg gegen die Eisbären in die Meisterschaft gestartet ist. Eisbären wollen am Wochenende punkten Nach der Auftaktniederlage, wollen die Eisbären am Wochenende, zu Hause vor ihren Fans, die ersten Punkte einfahren. Mit Jürgen Tschernutter, Alexander Grabmayr und Rene Hochwimmer könnten drei Eisbären ins LineUp zurückkehren. Dafür hat es am Samstag Alexander Fazokas erwischt. Der junge Zeller hat in die Hartgummischeibe gebissen und musste noch am Samstag in der Nacht in Salzburg operiert werden. Ebenfalls fraglich ins Yannick Großlercher, der mit Fieber im Bett liegt. Zusammenfassend werden Igor Rataj, Matiss Gelazis und Alex Fazokas definitiv fehlen. Hinter den Einsätzen von Tschernutter, Grabmayr, Hochwimmer und Großlercher stehen teils gehörige Fragezeichen. Von den Kooperationspartnern stehen Viveiros, Lindner und Hochkofler im EBEL Aufgebot. Von Linz kommen David Franz und Erik Kirchschläger. „Ein richtungsweisendes Wochenende steht vor der Tür. Bei Kapfenberg wissen wir nicht recht was uns erwartet und Lustenau wird sich nach dem Fehlstart in der Meisterschaft rehabilitieren wollen und gegen uns ein anderes Gesicht zeigen, doch speziell zu Hause vor unseren großartigen Fans werden wir alles aus uns herausholen und die ersten Punkte einheimsten.“ Christoph Frank vor einem möglichen Bruderduell mit Dominik: „Kleinen Bruder Bonus wird es sicher keinen geben, im Gegenteil er wird von mir von der ersten Minute an zu spüren bekommen, was es heißt in Zell am See als Gegner am Eis zu stehen! Ich werde es mir nicht nehmen lassen, ihn in seinem Torraum persönlich zu begrüßen und ihm meinen neuen Schläger vorzustellen!“

Quelle: red/PM