Lustenau schickt Zeller Eisbären in den Urlaub

Sonntag, 29.März 2015 - 20:49
09-10-ebehl-bwl-kac1-puck1.250.jpg BWL/Eisenbauer

Heute Abend kam es in der Eisbärenarena Zell am See zum vierten Aufeinandertreffen zwischen dem EK Zell am See und dem EHC „Alge Elastic“ Lustenau in der aktuellen Semifinalserie. Neben den Ausfällen der Stammspieler Tschernutter, Stefan und Großlercher musste letzten Freitag auch noch Assistant-Captain Jakob Lainer, nach einem harten Check, die Saison frühzeitig verletzungsbedingt beenden!

Von den ersten Sekunden an zeigten die EK Zeller Eisbären ihre volle Stärke am Eis und brachten so die Gegner mehrfach aus ihrem Konzept. In der zweiten Spielminute, durfte dann der 25-jährige Zeller Stürmer Tobi Dinhopel jubelnd abdrehen. Nach Vorlage von Filip Vlcek stellte er auf 1:0. Keine 60 Sekunden später legten die Zeller in Form von Christoph Herzog zum 2:0 nach. Und auch das dritte Tor ließ nicht lange auf sich warten. Diesmal war es Petr Vala, der im Powerplay die Führung auf 3:0 ausbaute.

Hörte das erste Drittel noch so sehr vielversprechend auf, waren es im zweiten Drittel die Gäste, die zuerst einen Treffer verbuchen durften. Stefan Wiedmaier konnte nach 51 Sekunden den ersten Treffer für den Ehc Lustenau verbuchen. Die passende Antwort der Pinzgauer folgte aber schnell – Filip Vlcek scorte zum 4:1. Es folgten mehrere nervenaufreibende Minuten, die von einer starken Verteidigung beider Mannschaften geprägt waren. 14 Sekunden vor dem Ende des zweiten Spielabschnittes verkürzten die Vorarlberger durch Max Wilfan noch zum 4:2.

Im dritten Drittel nahm Zell etwas Tempo aus der Partie und konzentrierte sich in erster Linie auf die eigene Defensive. Zwar konnten die Zeller Eisbären in der 46. Spielminute die Führung durch Franz Wilfan weiter ausbauen, doch in den darauffolgenden Minuten gaben die Gäste nochmals alles und erzielten durch Saarinen, Barney und Auer den Ausgleich. 5 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit war wieder alles offen. Am 5:5 änderte sich nichts mehr – die Entscheidung musste somit abermals in der Overtime fallen!

Die Overtime war wirklich nichts für schwache Nerven. Erst in der 71. Spielminute konnte der Bruder vom Zeller Kapitän, Maximilian Wilfan den entscheidenden Treffer erzielen. Der EHC Lustenau gewinnt somit die diesjährige Semifinalserie mit 3:1.

EK Zeller Eisbären - EHC "Alge Elastic" Lustenau 5:6 n.V. (3:0;1:2;1:3,0:1)

Quelle: red/kf