Zell gelingt Break in Lustenau

Freitag, 27.März 2015 - 22:24
09-10-ebehl-bwl-kac1-puck1.250.jpg BWL/Eisenbauer

Keine Niederlage konnten sich die Zeller Eisbären leisten, als sie heute im dritten Halbfinale der INL beim EHC Lustenau antraten. Die Pinzgauer brauchten einen Sieg, um ihre Saison zu verlängern - und sie holten ihn! Von erster Sekunde stand alles im Zeichen einer erstklassigen Playoffpartie. Schnelle Pässe, harte Checks an der Bande und viele Torchancen auf beiden Seiten. Die Zeller brannten auf den ersten Treffer an diesem Abend, trotz mehrerer beeindruckender Möglichkeiten scheiterten die Pingauer allerdings immer am Tormann der Vorarlberger. In der 13. Spielminute gelang den Zellern aber der ersehnte Führungstreffer. Top-Scorer Petr Vala konnte nach Vorlage von Wilfan und Rataj jubelnd abdrehen. Bei der 1:0 Führung blieb es allerdings nicht sehr lange. Zwei Minuten später legte Igor Rataj zum 2:0 nach Im zweiten Drittel erwischten die Lustenauer den besseren Start. Gleich zu Beginn konnten diese den ersten Spielaufbau nutzen und durch den EX-Zeller Stefan Wiedmaier den ersten Treffer erzielen. Lustenau zeigte sich von nun an von einer anderen Seite und brachte die Zeller Eisbären mehrfach in ein paar gefährliche Situationen. Doch in der 28. Spielminute, als ein Spieler des EHC Lustenau den Puck verlor stürmte Tobi Dinhopel alleine auf das Tor und erzielte dadurch das dritte Tor der Zeller Eisbären. Vor Ende des zweiten Spielabschnitts, als die Zeller nach einer Strafe nur zu viert das Spiel bestritt gelang Scott Barney der Anschlusstreffer zum 3:2. Spannender hätte der letzte Spielabschnitt nicht sein können. Zwar führten die Zeller mit einem Tor, doch dass dies kein Grund zum Entspannen ist, zeigten die knappen Spiele in der Vergangenheit gegen den EHC Lustenau. Acht Minuten vor dem Ende mussten dann die Jungs von Milan Mazanec einen herben Rückschlag in Kauf nehmen. Marco Zorec erzielte den Ausgleich. Es stand 3:3 – die Partie war wieder offen. Die Entscheidung musste somit in der Overtime fallen. Die Overtime war nichts für schwache Nerven! Herzen schlugen höher, der Schweiß lief und die Spieler am Eis holten nochmals die letzten Reserven aus ihrem Reportoir. In der 65. Spielminute war es dann endlich soweit und die Zeller Fans wurden erlöst. Petr Vala stürmte auf das Tor – die mitgereisten Fans der Zeller jubelten schon voller Freude – und erzielte das Siegestor für die Zeller Eisbären. Am kommenden Sonntag treffen die EK Zeller Eisbären zu Hause erneut auf den EHC Lustenau zum vierten Spiel im diesjährigen Semifinale! EHC "Alge Elastic" Lustenau - EK Zeller Eisbären 3:4 nV. (0:2;2:1;1:0,0:1) Tore: 0:1 13./EQ #16 Vala Petr (#57 Wilfan Franz, #93 Rataj Igor)‘ 0:2 15./EQ #93 Rataj Igor (#16 Vala Petr) 1:2 22./EQ #28 Wiedmaier Stefan (#67 Auer Thomas, #38 Zorec Marco) 1:3 29./EQ #27 Dinhopel Tobias 2:3 39./PP1 #33 Barney Scott (#75 Wilfan Maximilian, #40 Saarinen Toni) 3:3 52./EQ #38 Zorec Marco (#33 Barney Scott, #22 Siksnis Andris) 3:4 65./EQ #16 Vala Petr (#24 Schernthaner Johannes)

Quelle: red/PM