Derby-Schlager zum Auftakt im Österreich Cup

Donnerstag, 09.Oktober 2014 - 18:04

Am kommenden Dienstag feiert ein neuer Bewerb im österreichischen Eishockey seine Premiere. Der ewig junge Schlager Feldkirch gegen Lustenau bildet den Auftakt für den neuen „Österreich Cup“, der von den sechs österreichischen INL-Vereinen ins Leben gerufen wurde.

Bis Mitte Februar wird in Hin- und Rückspielen zwischen Feldkirch, Lustenau, Bregenzerwald, Kitzbühel, Zell am See und Kapfenberg der Sieger ermittelt.

Bei einer Pressekonferenz im Betriebsgebäude des VEU-Namenssponsors Lorenz Lift präsentierten heute die Gegner des Auftaktspiels gemeinsam den neuen Bewerb. „Die Initiative ist von den Vereinen ausgegangen. Wir wollten unseren Fans nach dem Ausstieg der italienischen Vereine aus der INL zusätzliche, attraktive Spiele bieten und sind davon überzeugt, dass dies mit dem Österreich Cup auch gelungen ist“, erklärte Herbert Oberscheider, Präsident des EHC Alge Elastic Lustenau.

Michael Lampert, Geschäftsführer der Lorenz Lift VEU Feldkirch, erwartet Spiele auf hohem Niveau und mit viel Emotionen. „Wir nehmen den Österreich Cup sehr ernst, werden jedes Spiel mit der selben Intensität wie ein INL-Spiel bestreiten – auch damit wir über die gesamte Saison im Rhythmus bleiben. Da ich von den anderen Vereinen weiß, dass diese ebenso denken, erwarte ich einen spannenden Bewerb mit entsprechendem Zuschauerzuspruch.“

Das Auftaktspiel zwischen der Lorenz Lift VEU Feldkirch und dem EHC Alge Elastic Lustenau steigt am kommenden Dienstag, 14. Oktober, um 19.30 Uhr in der Feldkircher Vorarlberghalle.

Beide Vereine mit Saisonstart zufrieden
Eine positive erste Bilanz zogen Oberscheider und Lampert nach den ersten vier INL-Runden, in welchen Lustenau neun und Feldkirch sieben Punkte erreichen konnten. „Wir sind gut gestartet, müssen aber weiter an der Feinabstimmung arbeiten – und wir tun das auch“, lautet das Kurzresümee von Oberscheider. Zufrieden zeigte sich auch Lampert, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die VEU derzeit mit akuten Verletzungssorgen zu kämpfen hat: „Wir haben letztes Wochenende aus zwei Auswärtsspielen fünf Punkte geholt, obwohl wir praktisch nur noch 13 hundertprozentig fitte Spieler im Kader haben. Dies muss man berücksichtigen, zumal die Liga auch sehr ausgeglichen ist und es praktisch keine leichten Gegner gibt.“

Quelle: red/PM