Erster INL Sieg für die Kapfenberg Steelers

Samstag, 27.September 2014 - 22:30
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Nachdem es bei der Heimpremiere nicht geklappt hatte, schafften die INL Neulinge aus Kapfenberg im zweiten Anlauf den ersten Sieg. Die Steelers setzten sich bei Slavija dank eines Doppelschlags im letzten Drittel mit 3:1 durch und sorgten dafür, dass die Slowenen weiterhin ohne Punkt bleiben. Ohne die verletzten Manuel Laritz und den kurzfristig ausgefallenen Lukas Titze starten die STEELERS hochmotiviert in das Spiel gegen Slavija Laibach. Bereits nach 30 Sekunden kommt Diethard Winzig zur ersten guten Einschussgelegenheit. Die ersten Minuten gehören klar den Stahlstädtern. Erst nach gut vier Minuten kommt Slavija auch zu ersten Offensivaktionen. Jachym erhält die erste Strafe des Spieles, das Powerplay bleibt aber ohne nennenswerte Chancen für die Slowenen. Die STEELERS übernehmen wieder das Kommando und kommen ihrerseits zum ersten Überzahlspiel. Jachym mit einem knallharten Blueliner und D. Winzig scheitern jeweils knapp. Eine Topchance reiht sich nach der anderen, aber die Scheibe will einfach nicht in das Tor der Slowenen. In der zweiten Hälfte des Startabschnittes kommen auch die Slowenen wieder zu meheren Offensivchancen. Goalie Sabol kann sich einige Male glänzend in Szene setzen. Zwei Minuten vor dem Ende des Drittels dann aber die Führung für Slavija. Ein unglücklicher Scheibenverlust an der eigenen blauen Linie der STEELERS und Slavija nützt die sich daraus ergebene Chance eiskalt. Mit dem 1-0 für die Slowenen ging es das erste Mal in die Kabinen. Die STEELERS beginnen das Mitteldrittel in Überzahl. Nach wenigen Sekunden muss auch noch ein zweiter Slowene auf der Strafbank Platz nehmen. Linz-Kooperationsspieler Franz scheitert freistehend am Schlussmann von Slavija. Die STEELERS dominieren klar und kommen fast im 20 Sekunden Takt zu guten Einschussmöglichkeiten. Zehn Minuten gespielt und weiter das gleiche Bild. Es spielen nur mehr die STEELERS. Die Slowenen verteidigen mit Mann und Maus. Die erste Linie der STEELERS Winzig-Winzig-Natter sorgt für mächtig Unruhe. Einzig der Treffer fehlt. Im dritten Powerplay des zweiten Drittels ist es dann soweit. Wunderschöne Kombination der Stahlstädter, Markus Pirmann wird ideal freigespielt und netzt entschlossen zum Ausgleich ein. Man sieht im Anschluss deutlich den Auftrieb, den dieser Treffer bei den STEELERS auslöste. Der Führungstreffer scheint nur mehr eine Frage der Zeit zu sein, nach 40 Minuten geht es mit einem glücklichen 1-1 aus Sicht von Slavija in den Kabinentrakt. Bereits nach wenigen Sekunden übernehmen die STEELERS wieder das Kommando im Schlussdrittel. Die erste Großchance vergibt Schiechl, der knapp am slowenischen Keeper scheitert. Nach sechs Minuten tankt sich dann Markus Pirmann durch und kann nur mehr mittels Foul am Abschluss gehindert werden. Es gibt Penalty für die STEELERS. Pirmann mit sehenswertem Trick und trockenem Abschluss zur Führung für Kapfenberg. Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Hlozek erkämpft sich die Scheibe mit tollem Forecheck, sensationelles Zuspiel auf Diethard Winzig und 3-1 für die Böhlerstädter. Im Anschluss haben die STEELERS alles im Griff, die einzig brenzlige Situation bei einer 5-3 Unterzahl überstehen die STEELERS in den letzten beiden Minuten. Slavija Ljubljana - Steelers Kapfenberg 1:3 (1:0, 0:1, 0:2) Tore: 1:0 Snoj (18.), 1:1 Pirmann (39./PP), 1:2 Pirmann (47./Penalty), 1:3 Winzig (48.).

Quelle: red/KF