Eisbären als Spielverderber in Kapfenberg

Sonntag, 21.September 2014 - 7:26
 Kapfenberg Steelers

Die Zeller Eisbären erwiesen sich am Samstagabend als keine großzügigen Gäste im ersten INL Match der Kapfenberg Steelers. Die Böhlerstädter waren mit großen Ambitionen in die Liga eingestiegen, zerschellten allerdings beim Debüt an den Pinzgauern. Diese gewannen mit 2:0.

Von Beginn an entwickelte sich in der Kapfenberger Eishalle eine flotte Partie. Beide Teams agierten mit offenen Visieren. In der dritten Minute stellten sich die Gastgeber erstmals vor, aber „Ditze“ Winzig traf, zum Glück aus Sicht der Eisbären, nur die Torumrandung. In weiterer Folge konnten die Steirer mehr Spielanteile für sich verbuchen, aber auch Laritz traf in der 8. Minute nur die Latte. Danach gab es Powerplay für die Pinzgauer, doch auch diese Möglichkeit blieb ungenützt. Es ging hin und her, zugegeben mit leichten Vorteilen der Gastgeber, doch Pirmann auf der einen und Wilfan auf der anderen Seite scheiterten in aussichtsreicher Position nur knapp. Damit ging es mit 0:0 in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt starteten die Pinzgauer, angetrieben von den zahlreich mitgereisten Eisbären Fans, besser in die Partie. Kapfenberg Neuzugang Richard Sabol rettete mehrmals in höchster Not! Trotz der, auf Seiten der Salzburger, namhaften Ausfälle von Wurzer, Schernthaner, Dinhopel und Großlercher, sowie der Tatsache dass Daniel Stefan und Stephan Uhl verletzt und nur mit großen Schmerzen auflaufen konnten schlugen sich die Eisbären tapfer. Zudem lief Eisbärenbomber Igor Rataj zwar ein, stand aber meist nur in Überzahlsituationen am Eis, doch zurück zum Spiel: Während den Zellern die ersten Minuten im Mittelabschnitt gehörten, gehörten die letzten Minuten den Steelers. Dominik Frank machte aber auch heute wieder einen ausgezeichneten Job, so ging es mit 0:0 in die letzte Pause.

Die Eisbären starteten wie aus der Pistole geschossen in den letzten Spielabschnitt und gingen bereits nach 23 Sekunden durch Petr Vala mit 0:1 in Führung. Nur zwei Minuten später war es wieder der Tscheche, der der Kapfenberger Hintermannschaft entkam und alleine auf Sabol zulief, diesmal behielt jedoch der Slowake die Oberhand! In weiterer Folge nahmen die Steirer immer mehr Risiko, wirkten im Abschluss jedoch zu nervös. In der 56. Minute ließen die Stahlstädter erneut eine Großchance aus, ehe Igor Rataj im Gegenzug auf 0:2 stellte. Bereits zwei Minuten vor dem Ende ersetzten die Stahlstädter ihren Torhüter durch einen sechsten Feldspieler, doch auch dies änderte nichts mehr am Spielstand!

HC "Steelers" Kapfenberg vs. EK "die Eisbären" Zell am See 0:2 (0:0,0:0,0:2)
Torfolge:
0:1 41./EQ #16 Petr Vala (#57 Franz Wilfan)
0:2 56./EQ #93 Igor Rataj (#16 Petr Vala)

Quelle: red/PM