EBEL Manager rechnet mit Bozen

Freitag, 18.Juli 2014 - 8:10
Ligamanager Christian Feichtinger Erste Bank

Am kommenden Montag läuft jene Frist für den HC Bozen ab, welche die Erste Bank Eishockey Liga ihrem regierenden Champion gesetzt hat. Bis dahin muss man bei den Füchsen wissen, ob man an der Liga teilnehmen kann oder nicht. Bei der EBEL selbst herrscht allerdings Optimismus. Man rechnet mit den Südtirolern.

Schon in den letzten Tagen wurde die Ligaspitze nicht müde, gegenüber Medien ihren Optimismus zu untermauern. Auch wenn man endlich Klarheit benötige und wissen müsse, ob der HC Bozen an der Saison 2014/15 teilnehmen wird, die EBEL vertraut auf die Verantwortlichen beim HCB. Das bestätigt auch Christian Feichtinger, Ligamanager, gegenüber der südtiroler Zeitung "Alto Adige". "Wir verfolgen die Geschichte mit großer Sorge, aber wir sind davon überzeugt, dass der Titelverteidiger für den Ligastart am 12. September gegen Salzburg bereit sein wird", so Feichtinger.

Nachdem man bei der Liga den Beginn der Finanzkrise in Bozen regelrecht verschlafen hatte und lange Zeit nicht wirklich über die Situation beim HC Bozen informiert war, wurde der Kontakt in jüngster Zeit intensiviert. In den letzten Wochen soll es mehrere persönliche Treffen zwischen Christian Feichtinger, Ligapräsident Peter Mennel und HCB Präsident Dieter Knoll gegeben haben.

Einen "Plan B" hat die EBEL aber offenbar nicht im Talon. Sollte Bozen tatsächlich in der kommenden Woche entscheiden, dass man den Spielbetrieb auf Grund des Finanlochs von kolportierten 500.000 Euro einstellen muss, wird es angeblich auch keinen neuen Spielplan geben. Dann wird der HCB aus dem Spielplan "gestrichen" und jene Mannschaft, die gegen die Südtiroler spielen hätte müssen, bekommt einen spielfreien Tag.

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