Social Media Wertung der EBEL

Mittwoch, 04.Juni 2014 - 12:17
photo_293597_20121007.jpg EXPA / Thomas Haumer

Der Sommer kommt mit Riesenschritten, jene Zeit, in der auch viele hartgesottene Fans etwas den Kontakt zum Eishockey verlieren und das Wetter im Freien genießen. Social Media ist das Zauberwort und das Mittel, mit dem man in der modernen Zeit das eigene Klientel erreicht. Aber wie schlagen sich die Vereine der Erste Bank Eishockey Liga in diesem Bereich? Soziale Medien gehörten zu unserem täglichen Leben, wie die Luft zum Atmen. Facebook ist scheinbar überall, Twitter erfreut sich auch hierzulande steigender Beliebtheit und selbst kleinere Netzwerke wie Instagram, Google+ oder Foursquare werden in großer Zahl genützt. Hier tummelt sich also der Fan, wenn er nicht in der Eishalle sitzt oder steht: vor dem Bildschirm seines Handys bzw. Computers. Es liegt also nahe, dass sich auch die Vereine in der Erste Bank Eishockey Liga auf den Social Media Kanälen tummeln. Nahe am Fan zu sein ist das A und O moderner PR Arbeit und nur via Facebook und Co. erreicht man heutzutage größere Menschenmassen in kürzester Zeit. Homepages leistet sich zwar weiterhin jeder EBEL Verein, doch die wirklich wichtigen und schnellen Informationen laufen über andere Kanäle. Linz als Social Media Meister Das Paradebeispiel ist hier die Nummer 1 in Sachen Social Media in der EBEL. Die Black Wings aus Linz bedienen über 27.000 Fans alleine auf Facebook, tweeten aber auch über Twitter und haben als eines von nur drei Teams einen Google+ Account. Selbst YouTube Beiträge gibt es in unregelmäßigen Abständen (in Kooperation mit den OÖ Nachrichten) - die sozialen Medien haben bei den Oberösterreichern der Vereinshomepage was Zugriffe betrifft schon längst den Rang abgelaufen. Kein Wunder, dass ein Großteil der Konzentration diesen Kanälen gilt. Die Nummer 2 im Bereich Social Media ist der VSV, der gemäß seinem Motto "Wir greifen an" auch über Facebook und Twitter intensiv um die derzeit 24.314 Eishockeyfreunde wirbt. Gefolgt werden die Kärntner etwas überraschend von den Graz 99ers, die via Facebook 21.133 Fans erreichen und auch via Twitter die 1.000er Schallgrenze schon überwunden haben. Die Steirer sind anders als die Top 2 mit ihren Informationen sehr selektiv und nützen Facebook auch immer wieder für Promotion, während man in Linz und Villach alle Informationen weiter gibt, die für den Fan interessant sein könnten. Auch aus verschiedenen Medien. Überraschend weit hinter den Topteams liegt Rekordmeister KAC mit fast 16.000 Facebook Freunden, die Vienna Capitals aus der Millionenstadt Wien bringen es derzeit auf vergleichsweise wenige 13.522 Facebook Friends. Dafür sind die Hauptstädter die Nummer 1 in Sachen Twitter (2.377 Follower). Nur auf Platz 10 der Social Media Wertung zu finden ist EBEL Champion HC Bozen, der auch den Meisterhype nicht entsprechend nutzen konnte und erst 4.500 Facebook Freunde gefunden hat. Twitter lässt man bei den Südtirolern überhaupt ganz links liegen. Der Kurznachrichtendienst wird nur von 6 Teams der Liga genützt, Google+ von nur dreien und lediglich Linz betreut diesen Kanal auch aktiv. Die Social Media Zahlen der EBEL Teams: 1. Black Wings Linz 27.047 Facebook/1.094 Twitter/68 Google+ 2. VSV 24.314/1.587/0 3. Graz 99ers 21.133/1.053/122 4. Fehervar AV 19 18.818/0/0 5. KAC 15.922/0/0 6. HDD Olimpija Ljubljana 14.415/1.232/0 7. Vienna Capitals 13.520/2.377/14 8. Red Bull Salzburg 8.917/907/0 9. HC Orli Znojmo 6.927/0/0 10. HC Bozen 4.491/0/0 11. HC Innsbruck 3.213/0/0 12.Dornbirner EC 2.452/0/0 Höchst interessant übrigens auch, dass die Erste Bank Eishockey Liga lange Zeit auf Facebook durch Abwesenheit glänzte und daher erst bei 2.404 "Gefällt mir" Angaben steht. Auf Twitter hat man schon 1.811 Follower begeistern können.

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