Kapfenberg will mit großen Namen über die INL in die EBEL

Donnerstag, 27.März 2014 - 14:26
09-10-ebehl-bwl-kac1-puck1.250.jpg BWL/Eisenbauer

Ab der kommenden Saison wird eine traditionelle Eishockeyregion wieder im Profisport vertreten sein. In Kapfenberg treten die neu gegründeten Steelers an, um sich in der INL gleich einen Namen zu machen. Und das soll noch nicht alles sein, denn die Steirer wollen mittelfristig in die Erste Bank Eishockey Liga. Die Pläne, die man derzeit in der Böhlerstadt Kapfenberg wälzt sind zumindest eines: ambitioniert. Die neu gegründeten Steelers bauen auf sehr bekannte Namen und Kooperationen. Jiri Hala, selbst dis 2008 noch bei den Graz 99ers aktiv, ist der Sportdirektor, der einen Kader zusammenstellen soll. Die Mannschaft wird zum Großteil aus Spielern der Region Kapfenberg, Zeltweg und Graz bestehen, vier Legionäre sind geplant. Als Präsident wurde Peter Klimovic präsentiert, ein Mann der vor mehr als 30 Jahren selbst in Kapfenberg Eishockey spielte. Ihm zur Seite stehen weitere bekannte Leute - unter anderem auch Zdenek Vanek, Vater von NHL Export Thomas Vanek. Mit ihm soll ein neues Nachwuchskonzept in der Region aufgebaut werden. In einem Monat will man sich wieder an die Öffentlichkeit wenden und den Kader für die kommende INL Saison präsentieren. Inklusive neuem Trainer, der nicht aus Österreich kommen wird. Und eventuell auch ein Partnerverein aus der EBEL, hier hat Jiri Hala in den letzten Tagen und Wochen diverse Vereine kontaktiert, inwieweit es eine Kooperationsmöglichkeit gibt, um junge Österreicher bei den neu gegründeten Steelers in der INL ins Profieishockey "schnuppern" zu lassen. Dass Graz hier eine der ersten Ansprechpartner wäre, liegt auf der Hand, aber Hala hat nicht nur die Steirer angefragt. Tatsache ist, dass es ein positiver Impuls für die Eishockeyregion ist, was derzeit in Kapfenberg geschieht. Die Ankündigung, bereits im ersten Jahr vorne in der INL mitspielen zu wollen und in zwei bis drei Jahren in die EBEL einzusteigen wirkt dann doch etwas sehr hoch gegriffen. Von Null auf Hundert in einer wirtschaftlich angeschlagenen Region und ohne bisher große Geldgeber präsentiert zu haben wirkt zumindest mutig.

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