INL: Zell am See fertigt Lustenau klar ab

Samstag, 01.März 2014 - 22:12
 marksoft

Die Zeller Eisbären haben einen Traumstart ins INL Viertelfinale hingelegt. Die Pinzgauer gewannen das erste Match ihrer Best of Five Serie gegen den EHC Lustenau mit 6:2 und können nun im morgigen zweiten Duell schon nach dem ersten Matchpuck greifen.

Bereits vor der Partie lag dieses gewisse etwas in der Luft, es kribbelte, die Atmosphäre war besonderes, also kurz Zusammengefasst, die fünfte Jahreszeit ging los! Es ist Playoff-Zeit und dies merkte man auch bei den Akteuren von Beginn an. Die Eisbären erwischten einen Traumstart und gingen bereits in der ersten Minute durch Kapitän Franz Wilfan in Führung. Die Zeller hatten zu Beginn mehr vom Spiel, die Sticker konnten sich glücklich schätzen nicht weiter in Rückstand zu geraten. In weiterer Folge erfingen sich die Vorarlberger jedoch und glichen im Powerplay durch Max Wilfan aus. Mit dem Spielstand von 1:1 ging es in die erste Pause.

Auch im zweiten Abschnitt sahen die Fans eine flotte, hart geführte Partie. Beide versuchten aus einer gesicherten Abwehr heraus zu agieren. Im Powerplay in der 33. Minute brachte Igor Rataj, mit einem Hammer, die Eisbären wieder in Führung. Etwas mehr als zwei Minuten vor dem Ende glich Väkeväinen erneut aus, bevor Jürgen Tschernutter nur Sekunden später den Vorsprung für die Pinzgauer wieder herstellte. Kurz vor Drittelende erhöhte Stephan Uhl den Score auf 4:2. Mit diesem Spielstand ging es auch ins letzte Drittel.

Drei Minuten waren im letzten Spielabschnitt gespielt als abermals Igor Rataj jubelnd abdrehte und zum 5:2 einschob. In weiterer Folge spielten die Eisbären die Partie trocken nach Hause. Die Löwen drückten zwar noch mal, doch gestützt auf einen starken Ilasenko ließ die Zeller Mannschaft nichts mehr anbrennen. Bereits 4 Minuten 36 vor dem Ende nahmen die Vorarlberger den Torhüter vom Eis um doch noch heran zukommen, doch bereits 10 Sekunden später traf Franz Wilfan ins leere Gästetor. Mit dem Endstand von 6:2 stellten die Eisbären in der Viertelfinalserie souverän auf 1:0.

Eishockeyklub Zell am See - EHC Palaoro Lustenau 6:2 (1:1, 3:1, 2:0)
Zuschauer: 932
Referees: PODLESNIK G.; STRASSER R.; HOLZER D., MARENT D.
Tore: WILFAN F. (00:26 / SCHERNTHANER J., WINZIG P.), RATAJ I. (32:02 / WINZIG P., LAINER J.), TSCHERNUTTER J. (38:16 / GROßLERCHER J., TRUMMER M.), UHL S. (39:34 / RATAJ I.), RATAJ I. (42:01 / TSCHERNUTTER J., GROßLERCHER J.), WILFAN F. (55:34 / RATAJ I., DINHOPEL T.) resp. WILFAN M. (09:47 / HOLLENDONNER N., ZOREC M.), VÄKEVÄINEN V. (38:00 / WILFAN M., HOLLENDONNER N.)
Goalkeepers: ILASENKO J. (60 min. / 30 SA. / 2 GA.) resp. TUOMISTO H. (60 min. / 38 SA. / 5 GA.)
Penalty in minuten: 10 resp. 8

Die Kader:
Eishockeyklub Zell am See: AIGNER F., DINHOPEL T., FORSTNER P., FRANK C., FRANK D., GROßLERCHER J., GROßLERCHER Y., HERZOG C., HOCHWIMMER R., ILASENKO J., LAINER J., RATAJ I., SCHERNTHANER J., STICHAUNER F., TRUMMER M., TSCHERNUTTER J., UHL S., VALA P., WILFAN F., WINZIG P.

EHC Palaoro Lustenau: BÜSEL S., FRITZ L., GMEINER C., HABERL D., HÄMMERLE S., HARAND C., HOLLENDONNER N., JULKUNEN O., KUTZER M., LAHTI E., OBERSCHEIDER D., OFNER C., SAARINEN T., SCHEFFKNECHT P., SCHRAVEN K., SCHWABEGGER M., SCHWENDINGER T., TUOMISTO H., VÄKEVÄINEN V., WILFAN M., ZOREC M.

Quelle: