Fehervar schießt Grazer Play Off Träume ab

Freitag, 28.Februar 2014 - 22:02
photo_469983_20140117.jpg EXPA Erwin Scheriau

Das war es mit den Viertelfinalträumen der Graz 99ers! Die Steirer mussten in Szekesfehervar alle Hoffnungen nach fünf Gegentoren in einem indiskutablen Mitteldrittel begraben - auch wenn es am Ende noch einmal spannend wurde. Doch Fehervar siegte mit 5:4... Die Moser Medical Graz 99ers gingen bei SAPA Fehervar AV19 früh in Führung, Guillaume Lefebvre sorgte mit einem Onetimer in der fünften Minute für die Führung der Gäste. Die Ungarn hatten im ersten Drittel noch zwei Powerplays, doch konnten die Grazer Verteidigung nicht wirklich zum Wanken bringen. Auf der anderen Seite hatten Olivier Latendresse und Patrick Coulombe gute Möglichkeiten die Führung auszubauen, scheiterten allerdings am ausgezeichnet positionierten Zoltan Hetenyi im Tor der Magyaren. Im zweiten Abschnitt konnte Fehervar das Spiel nicht nur drehen sondern die Führung auch ausbauen. In der 22. Spielminute konnte zunächst Colton Yellow Horn ausgleichen ehe zehn Minuten später Bryan McGregor für die erstmalige Führung der Heimischen sorgte. Durch einen Doppelschlag binnen 54 Sekunden nur kurze Zeit später ging die Mannschaft von Coach Marty Raymond mit 4:1 in Front und sorgte schon fast für eine Vorentscheidung in diesem Spiel. Beide Treffer erzielte Yellow Horn, der damit seinen Hattrick perfekt machte. Als in der 40. Spielminute auch noch Andrew Sarauer in numerischer Unterlegenheit das 5:1 erzielte, war das Spiel scheinbar entschieden. Zu diesem Zeitpunkt hatte 99ers-Goalie Danny Sabourin bereits für Backup Sebastian Stefaniszin Platz gemacht. Aufholjagd der 99ers bleibt unbelohnt Die Grazer kamen wie verwandelt aus der zweiten Pause zurück auf das Eis, gaben das Spiel noch nicht auf und versuchten durch einen schnellen Treffer wieder zurück in das Spiel zu kommen. Dieser gelang dem Team von Coach Petri Matikainen auch in der 47. Minute, Torschütze war Dustin Vanballegooie. Als Lefebrve in numerischer Überlegenheit acht Minuten vor dem Ende auf 3:5 verkürzte, war das Spiel plötzlich wieder heiß. Zweieinhalb Minute vor dem Ende spitzte sich das Spiel erneut zu, Manuel Ganahl sorgte für den Anschlusstreffer, am Ende blieb die tolle Aufholjagd der Steirer allerdings unbelohnt. Mit dieser Niederlage mussten die 99ers auch die Hoffnung auf einen Playoff-Platz endgültig begraben.

Quelle: Erste Bank Liga