DEL2: Steelers wollen näher an die Tabellenspitze rücken

Donnerstag, 27.Februar 2014 - 14:47

Die Zwischenrunde biegt langsam aber sicher auf die Zielgerade ein und für die Steelers steht aktuell der dritte Platz zu Buche. Mit den beiden Partien gegen Bad Nauheim und den Dresdner Eislöwen sollen nach Möglichkeit weitere Punkte her, um sich einerseits Luft nach unten zu verschaffen und andererseits soll natürlich der Abstand zu Tabellenführer Bremerhaven und dem Zweiten aus Rosenheim weiter verkürzt werden. "Wir dürfen jetzt nicht resignieren" - Das waren die Worte von Teufel Trainer Daniel Heinrizi nach der 2:3 Niederlage gegen die Ravensburg Towerstars. Die Worte des Bad Nauheimer Trainers klingen schon beinahe nach Durchhalteparolen. Denn statt des erhofften Kampfes um den achten Tabellenrang sitzt den Hessen nun die Konkurrenz aus dem Tabellenkeller im Nacken. Nur noch fünf Punkte beträgt der Abstand auf Platz elf. Nach vorne ist es sogar noch schlechter. Sechs Punkte und ein noch dazu deutlich schlechteres Torverhältnis trennen die Roten Teufel von Platz 8. "Es ist bitter zwei Mal die Woche lobende Worte des anderen Trainers zu hören, aber am Ende steht man wieder mit leeren Händen da" zeigte sich Heinrizi doch stark unzufrieden. Denn bereits am Freitag hatte man eine 3:5 Niederlage hinnehmen müssen, zwei Niederlagen also gegen die Towerstars - wieder ein Null-Punkte Wochenende. Einsatz und Kampf stimmen bei den Roten Teufeln durchaus. Doch was fehlt ist Spielwitz, Cleverness, Disziplin und oftmals auch das obligatorische Scheibenglück. Positive Vorzeichen also für die Mannschaft von Coach Kevin Gaudet gegen den Angstgegner Bad Nauheim. In Dresden dagegen herrscht zumeist große Zufriedenheit in Anbetracht des vergangenen Wochenendes. Zwei Mal duellierten sich die Eislöwen mit den Fischtown Pinguins. Gegen den Tabellenführer bot die Truppe von Trainer Thomas Popiesch alles auf und lieferte den Pinguins in beiden Spielen einen offenen und harten Schlagabtausch. Läuferisch, kämpferisch und vor allem spielerisch zeigten sich die Elbflorenzer durchaus auf Augenhöhe und nahm den Bremerhavenern vier von sechs möglichen Punkten ab. Auch wenn die Heimpartie dann im Penaltyschiessen verloren wurde, wurde doch deutlich, dass sich die Dresdner mittlerweile schon in einer guten Form für die PlayOffs befinden. Doch trotz dieser guten Leistung ließ Thomas Popiesch auch Raum für Kritik. "Diese Spiele sind ein Gradmesser für uns wo wir stehen. Wir haben gezeigt dass wir mithalten können. Wir müssen allerdings einige Kleinigkeiten ändern wenn wir in den PlayOffs eine Rolle spielen wollen". Dazu zählt der Eislöwen-Coach am ehesten mehr Aggressivität im Spiel sowie die Scheibe im Angriffsdrittel möglichst lange zu halten. Vor allem die derzeit effiziente Chancenverwertung und eine kraftraubende aber effektive Defensivarbeit sind wohl die dicksten Brocken an denen die Bietigheimer Kufencracks im Spiel gegen die Eislöwen zu knabbern haben werden. Aber auch hier gibt es Grund zum Optimismus. In beiden Heimspielen gab es jeweils einen Kantersieg zu feiern. Mit 6:1 und 7:2 wurden die Eislöwen nach Hause geschickt.

Quelle: Quelle: Pressemeldung //PI