99ers dürfen sich in Ungarn keinen Ausrutscher leisten

Donnerstag, 27.Februar 2014 - 12:26
photo_440924_20131029.jpg EXPA Erwin Scheriau

Wenn die Graz 99ers noch eine Chance auf das Viertelfinale haben wollen, dann ist am Freitag in Ungarn nur ein Sieg hilfreich. Aber in Szekesfehervar gab es noch keinen Erfolg... Am Mittwoch hätte SAPA Fehervar AV19 die Playoff-Teilnahme fast schon besiegeln können, die Ungarn verloren aber auch das dritte Heimspiel der Saison gegen den KAC. Durch die 1:2-Niederlage sind die direkten Duelle zwischen den beiden Teams ausgeglichen, die Teufel haben aber immer noch zwei Punkte Vorsprung auf den neuntplatzierten Meister. „Der KAC hat um sein Leben gekämpft und das machte zu Beginn den Unterschied. Einige meiner Spieler agierten zu körperlos und hatten keinen Offensivdrang. Ab dem Mittelabschnitt zeigten wir uns verbessert, das zweite Tor wollte aber nicht gelingen“, fasst Headcoach Marty Raymond zusammen. Noch hat der Tabellenführer der Qualification Round die besten Karten, schon am Freitag sind die Ungarn gegen Graz abermals zu Hause gefordert. Fehervar entschied vier der bisherigen fünf Saisonduelle für sich, gewann dabei beide Heimpartien. Beide Teams erzielten in der Zwischenrunde bislang im Schnitt vier Tore pro Begegnung, die Ungarn zeigten sich aber defensiv um einiges solider und kassierten insgesamt zehn Gegentreffer weniger. „Als Mannschaft ist Graz wieder im Vormarsch, sie zeigten zuletzt gute Spiele. Zu diesem Zeitpunkt der Meisterschaft kennt man seine Gegner, deshalb werden Kleinigkeiten, Disziplin und Einsatz über Sieg und Niederlage entscheiden. Wir müssen offensiv zulegen und vor dem gegnerischen Tor auch etwas einstecken können. Es ist das wichtigste Spiel des Jahres“, fügt Raymond hinzu. Zoltan Hetenyi ist mit einer Fangquote von 92,9% der aktuell beste Torhüter der Erste Bank Eishockey Liga. 99ers wollen langes Warten beenden Die Moser Medical Graz99ers erwischten gegen Dornbirn zwar einen Start nach Maß, am Ende mussten sich die Steirer aber mit nur einem Zähler begnügen. Der erste Torschuss in der Verlängerung brachte den Gästen den 5:4-Erfolg. „Das Spiel ist aus unserer Sicht eigentlich gut verlaufen. Ein sehr guter Start mit dem Doppelpack, dann eine 3:1 Führung, da hatten wir die Partie gut unter Kontrolle. Im Schlussabschnitt haben wir sie mit vielen Fehlern zurück ins Spiel geholt. Wir wussten, dass Dornbirn eine sehr starke Offensive hat, haben defensiv aber nicht mehr gut genug gearbeitet und es ihnen zu leicht gemacht“, analysiert Manuel Ganahl. Die Grazer haben es jetzt nicht mehr selbst in der Hand, müssen auf Umfaller der Konkurrenz hoffen und die eigenen zwei Spiele gewinnen. Die morgige Aufgabe in Szekesfehervar ist aber nicht die leichteste, haben die Steirer die letzten sieben Partien beim ungarischen Nachbarn doch verloren. Stürmer Manuel Ganahl trug das 99ers-Trikot schon beim letzten Erfolg, der vom 30.12.2010 datiert. „Die Ausgangsituation ist nun natürlich schwierig. Wir können aber nur auf uns schauen, versuchen in Ungarn zu gewinnen und dann abwarten, was schlussendlich rauskommt. Heuer haben wir uns schwer getan, sie sind eine kämpferisch gute Mannschaft, heimstark und das beste Team in der Qualifikationsrunde bislang. Nun ist es für uns an der Zeit dort zu gewinnen, aufgegeben wird nicht“. Zuletzt feierten die Steirer sogar drei Auswärtssiege in Folge. Freitag, 28. Februar 2014 (19:15 Uhr) SAPA Fehervar AV19 – Moser Medical Graz99ers (318) Schiedsrichter: DREMELJ, TRILAR, Hütter, Soos Bisherige Saisonduelle: 29.10.2013: Moser Medical Graz 99ers – SAPA Fehervar AV19 3:4 n.P. (1:2,0:1,2:0,0:0,0:1) 13.11.2013: Moser Medical Graz 99ers – SAPA Fehervar AV19 6:1 (1:1,3:0,2:0) 24.11.2013: SAPA Fehervar AV19 - Moser Medical Graz 99ers 3:1 (2:1,0:0,1:0) 05.01.2014: SAPA Fehervar AV19 – Moser Medical Graz 99ers 3:1 (0:1,1:0,2:0) Qualification Round: 17.01.2014: Moser Medical Graz 99ers – SAPA Fehervar AV19 2:4 (1:1,0:1,1:2)

Quelle: Erste Bank Liga