Olympia: Schwedens Oldie schießt die Schweiz k.o.

Freitag, 14.Februar 2014 - 16:19
 Reinhard Eisenbauer/eisenbauer.com

Die Schweiz bleibt im Turnier von Sotschi das Minimalistenteam. Nach dem 1:0 zum Auftakt gab es auch in der Wiederauflage des letztjährigen WM Finals nur einen Treffer. Den schoss Schwedens Routinier Daniel Alfredsson.

8 Sekunden vor dem Ende hatte die Schweiz in ihrem ersten Spiel des Turniers von Sotschi den Siegtreffer zum 1:0 erzielt und auch im Duell mit Weltmeister Schweden ließ ein Treffer lange auf sich warten. Die Schweizer begannen bärenstark in dieser Wiederauflage des WM Finales des Jahres 2013 und drückten die Schweden schwer in die Defensive. Doch wie schon im ersten Turnierspiel scheiterten die Eisgenossen immer wieder an ihrer mangelnden Chancenauswertung.

Erst nach und nach kamen die TreKronor in Fahrt und übernahmen das Kommando. Der SEHV Schlussmann Reto Berra stand nun im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und er hatte in der 30. Minute bei einem Stangenschuss auch noch das nötige Glück.

So blieb es bis in die Schlussphase beim 0:0 und alles sah nach einer Punkteteilung aus. Bis Verteidiger Erik Karlsson in der 53. Minute einen eher harmlosen Schuss abfeuerte und sich der Schweizer Schlussmann seinen einzigen Fehler leistete. Reto Berra ließ prallen, Oldie Daniel Alfredsson war zur Stelle und es stand 1:0 für die TreKronor.

Die Schweizer konnten gegen den Weltmeister in den verbleibenden Minuten nicht mehr zusetzen und so gab es den zweiten Sieg im zweiten Spiel für die Schweden. Die Schweiz steht vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen Tschechien mit einem ausgeglichenen Konto da: 3:3 Punkte und 1:1 Tore.

An Schweden kommt in der Vorrundengruppe C allerdings niemand mehr vorbei. Die Skandinavier haben Platz 1 nach den Siegen gegen Tschechien und die Schweiz bereits sicher und können das abschließende Spiel am morgigen Samstag gegen Lettland entspannt angehen.

Schweden - Schweiz 1:0 (0:0, 0:0, 1:0)
Tor:
1:0 ALFREDSSON Daniel (KARLSSON Erik/BERGLUND Patrik) - 52:39
Schüsse: 31:26
Strafminuten: 4:8 Minuten

Quelle: