DEL2: Kampf um die Tabellenspitze geht weiter

Donnerstag, 16.Januar 2014 - 10:22

Nur vier Punkte trennen den aktuellen Spitzenreiter aus Bietigheim-Bissingen vom vierten EV Landshut. Dazwischen folgen die Starbulls Rosenheim, sowie die mit den Steelers punktgleich auf Rang zwei liegenden Fischtown Pinguins. Am kommenden Wochenende haben die Bietigheimer die Gelegenheit sich aus diesem engen Kampf etwas zu befreien und sich mit zwei Siegen etwas Luft zu verschaffen. Dazu sind morgen Abend ab 19:30 Uhr die Dresdner Eislöwen zu Gast im Ellental. Am Sonntag sind die Schützlinge von Trainer Kevin Gaudet dann bei den zuletzt so vom Verletzungspech geplagten Landshutern zu Gast. Trotz Tabellenplatz sechs sind die Dresdner Eislöwen keinesfalls zu unterschätzen. Gegen spielstarke Starbulls feierten die Eislöwen-Cracks einen 6:3 Sieg, ließen abgesehen vom Ausgleich nur wenige Aktionen der Gäste zu. Grundstein hierfür, ein extrem erfolgreiches Powerplay gegen ein Team mit einem der besten Unterzahlspiele der Liga. „Wir müssen dranbleiben, dürfen keinen Schritt auslassen“, war die Vorgabe von Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch. Im Sachsen-Derby gegen die Eispiraten Crimmitschau gab es trotz starker Leistung eine 2:3 Niederlage nach Verlängerung. Gegen die Heilbronner Falken lag man bereits mit 1:3 zurück, zeigte dann aber Moral, zwang den Bietigheimer Lokalrivalen in die Verlängerung und Eislöwen-Dauerbrenner Sami Kaartinen versetzte den Falken einen weiteren Tiefschlag. Obwohl mit nur 14 „gesunden“ Feldspielern angetreten, kämpfte man sich in beiden Partien in die Verlängerung. Weitaus wichtiger dürfte dabei das Duell mit dem EV Landshut werden. Mit zuletzt sechs Verletzten musste der Meisterschaftsfavorit die Tabellenführung hergeben und rutschte gar bis auf Rang vier ab. Doch hierbei ist für das kommende Wochenende Entspannung in Sicht. Cody Thornton, Riley Armstrong, die Verteidiger Mike Smazal und Stephan Daschner nehmen wieder am Trainingsbetrieb teil und könnten bereits am Wochenende wieder auf dem Eis stehen. Bei Morris und Daschner stehen allerdings noch dicke Fragezeichen hinter einem Einsatz. Denn für Ty Morris muss noch eine Stützmannschette der Schulter angepasst werden und bei Stephan Daschner muss man erst schauen, ob das Eistraining schmerzfrei überstanden werden kann. Weiterhin ausfallen wird aber Martin Davidek, der mit einem Kieferbruch noch längere Zeit zum zuschauen verdammt sein wird. Doch auch ein grandios kämpfender Rumpfkader mit insgesamt elf Spielern aus dem eigenen Nachwuchs konnten die vier Niederlagen in Folge gegen Rosenheim, Garmisch, Bremerhaven und Crimmitschau nicht verhindern. Trotz der vielen Ausfälle bleibt das Heimrecht in den Play-Offs das Ziel. Die Schwaben mussten zuletzt auch auf einige ihrer Spiel verzichten. Es bleibt also abzuwarten inwieweit sich das Bietigheimer Lazarett mit Matt McKnight, David Wrigley und Markus Gleich wieder lichtet. Philipp Quinlan konnte diese Woche wieder voll ins Training einsteigen und wir am kommenden Wochenende auf dem Eis stehen. Sollten alle Spieler am Wochenende wieder aufs Eis zurückkehren können, dürften sechs Punkte gegen Dresden und Landshut durchaus machbar sein.

Quelle: Quelle: Pressemeldung //PI