Bietigheim möchte an der Tabellenspitze bleiben

Donnerstag, 10.Oktober 2013 - 14:12

Trotz der vielen Verletzungen in jüngster Vergangenheit ist der amtierende Meister, die Bietigheim Steelers, nicht irgendwo im hinteren Mittelfeld sondern an der Tabellenspitze zu finden. Und diese gilt es auch am kommenden Wochenende zu behalten. Morgen Abend gastiert ab 19:30 Uhr der Oberligameister aus Bad Nauheim im Ellental, ehe es dann am Sonntag ganz im Norden der Republik zum Duell mit den Fischtown Pinguins Bremerhaven kommt. Den Roten Teufeln ist ein durchaus guter Start in die Saison geglückt. Dem Neun-Punkte Auftakt folgt aber aktuell eine Niederlagenserie von bereits vier Spielen bei nur einem gewonnenen Zähler bei den Lausitzer Füchsen. Beim SC Riessersee unterlag man mit 4:5 nach Penaltyschießen und verspielte im letzten Drittel noch einen zwei Tore Vorsprung. Bezeichnend für diesen Negativtrend ist vor allem die mangelnde Chancenverwertung in der Mannschaft von Trainer Frank Carnevale. „Die Chancen sind da, wir hätten Sie nur nutzen müssen“, monierte der Rote Teufel Trainer das Auftreten seiner Offensivabteilung. Dem gegenüber steht aber ein auffällig gutes Überzahlspiel des Aufsteigers. Denn neun der aktuell 24 Treffer haben die Teufel mit einem Mann mehr auf dem Eis erzielt. Davon gehen alleine Sieben auf das Konto von Trainer Sohn Taylor Carnevale und Verteidiger Sean McMonagle. Mit dem Spiel gegen die Kassel Huskies wollten sich die Roten Teufel im Rahmen des Hessen-Cups nochmal Selbstvertrauen für den Auftritt in Bietigheim holen. Das Spiel musste aber aufgrund akuter Verletzungssorgen der Kasseler verlegt werden. Aber auch deswegen sind die Nauheimer nicht zu unterschätzen. Schon in den beiden Partien der Vorbereitung konnte man den Meister stellenweise ärgern. Sonntags geht es für die Bietigheimer Kufencracks einmal quer durch die Bundesrepublik. An der Nordseeküste wird der Meister von den Fischtown Pinguins Bremerhaven erwartet. Diese werden aktuell von massiven Verletzungssorgen geplagt. Allein vier Stammkräfte fehlen den Nordlichtern wohl längere Zeit. Doch dass die Bremerhavener mit dieser Situation umzugehen wissen ist bekannt. Bereits in der vergangenen Saison war die Truppe von Coach Mike Stewart ein eingeschworener Haufen. Und das haben Sie auch am Wochenende wieder bewiesen. Mit gerade einmal 14 Feldspielern rang man die Dresdner Eislöwen nieder. Den Freitag zuvor musste man sich aber dem EV Landshut mit 1:5 geschlagen geben. Schwierige Zeiten also an der Küste, zumal durch den höheren Kräfteverschleiss die Gefahr besteht, in noch schwierigeres Fahrwasser zu geraten. Doch an einen Transfer denken die Verantwortlichen im Augenblick wohl nicht, denn bis auf Björn Bombis sollen die restlichen Verletzten wohl wieder recht zeitnah zur Mannschaft zurückkehren. Einen Grund zum Optimismus gibt es für den Meister im Hinblick auf die gerade etwas enge Kadersituation der Nordlichter. Zusätzlich gibt es positive Nachrichten von der Verletztenfront der Bietigheim Steelers zu berichten! Trainer Kevin Gaudet kann schon bereits morgen auf all seine Schützlinge zurückgreifen. Dennoch sollte man an der Küste auf der Hut sein, denn nicht nur die Mannschaftliche Geschlossenheit der Pinguins, auch die Spiele in den vergangenen Jahren haben gezeigt dass mit Bremerhaven jederzeit zu rechnen ist.

Quelle: Quelle: Pressemeldung //PI