2:4 Niederlage in Rosenheim - Gaudet muss in Entscheidungsspiel

Sonntag, 14.April 2013 - 21:17

3.487 Zuschauer sahen am heutigen Abend eine Strafzeitenreiche Partie in der die Bietigheim Steelers den kürzeren zogen. Mit einer 2:4 Niederlage an der Mangfall mussten die Bietigheimer den erneuten Ausgleich in der Serie hinnehmen. Vom Bullypunkt weg machten die Steelers ihre Ambitionen auf den Finaleinzug deutlich und hatten die Starbulls in der Anfangsphase gut im Griff. Ein Powerplay ließen die Steelers ungenutzt und auch der Gegner konnte die numerische Überlegenheit nicht zu seinem Vorteil nutzen, kamen dadurch aber besser ins Spiel. Nach einer 5+Spieldauer gegen Mark Heatley wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge mussten die Bietigheimer in Unterzahl ran. Das Geschenk des Schiedsrichters, der ein ebensolches Foul gegen Achim Moosberger nicht geahndet hatte, nahmen die Rosenheimer dankbar an. Dominic Auger legte für Michael Fröhlich auf der zum 1:0 für die Gastgeber traf (15.). Kurz darauf konnte Matt Caruana auf 2:0 erhöhen (17.). In Unterzahl hätte Marcus Sommerfeld auf 1:2 verkürzen können. Scheiterte aber kurz vor Drittelende am Keeper der Starbulls. Zweites Drittel, selbes Muster wie in den Spielen zuvor. Rosenheim störte den Bietigheimer Spielaufbau bereits an der Mittellinie und ließ die Bietigheimer Offensive kaum zur Entfaltung kommen. Chancen von PJ Fenton und Marcus Sommerfeld blieben an Pasi Häkkinen hängen. Eine weitere "Strafzeiten-Orgie" nutzten die Rosenheimer in doppelter Überzahl zum 3:0 (34.). Getroffen hatte erneut Matt Caruana. Die Bietigheimer kämpften aufopferungsvoll. Ein Treffer wollte der dezimierten Bietigheimer Mannschaft im Mitteldrittel aber nicht mehr gelingen. Mit der richtigen Antwort kamen die Steelers zum letzten Drittel aus der Kabine. Florian Schnitzer legte für Achim Moosberger auf. Dessen Schuss ließ der Rosenheimer Keeper prallen und Robin Just drückte den Puck über die Linie (47.). Doch damit nicht genug. Die Schwaben kämpften weiter und wurden belohnt. Auf Zuspiel von Florian Schnitzer gelang Philipp Quinlan in Überzahl der Anschlusstreffer zum 2:3 (53.). Kevin Gaudet setzte alles auf eine Karte und nahm Mathias Lange zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Rosenheim nutzte die sich bietende Gelegenheit und Greg Squires stellte mit einem Empty-Net Goal den 4:2 Endstand her. Damit entscheidet der Dienstag Abend wer im Finale gegen die Schwenninger WildWings antreten darf.

Quelle: Quelle: Pressemeldung //PI