Den KAC erwartet in Graz ein schwerer Kampf

Montag, 25.Februar 2013 - 15:41
photo_350058_20130224.jpg EXPA Mag. Gert Steinthaler

Die 99ers liegen in der Best-of-Seven Viertelfinalserie gegen den KAC mit 0:1 zurück, wollen aber am Dienstag vor heimischen Publikum zurückschlagen und die Serie ausgleichen. Stürmer Guillaume Lefebvre ist nach seiner Sperre am Dienstag wieder spielberechtigt.

In der zweiten Runde des Viertelfinales der Erste Bank Eishockey Liga empfangen die Moser Medical Graz 99ers am Dienstag den EC-KAC, der das erste Spiel vor eigenem Publikum knapp mit 2:1 für sich entscheiden konnte. Obwohl die Steirer mit 0:1 Siegen in der Serie zurückliegen, will man im Lager der 99ers ruhig bleiben: „Es ist eigentlich noch nicht viel passiert. Wir haben im ersten und im zweiten Drittel jeweils ein frühes Gegentor bekommen und erst im Schlussabschnitt besser ins Spiel gefunden, allerdings zu spät“, fasst Manuel Ganahl die Niederlage in Klagenfurt kurz zusammen, bleibt aber auch gelassen: „Der KAC ist Favorit, sie haben uns auch als Gegner ausgesucht, trotzdem wollen wir die Serie am Dienstag ausgleichen. Wir haben uns das Video zum Spiel bereits angeschaut und die Fehler analysiert. Das wichtigste wird sein, dass wir von Anfang an bereit sind und unser Spiel auch über die gesamte Spielzeit durchziehen.“
Für das Spiel am Dienstag kehrt der am Sonntag noch gesperrte Stürmer Guillaume Lefebvre ins Line-up zurück, ansonsten wird es keine großen Änderungen von Coach Mario Richer geben.

KAC will Führung ausbauen
Im Lager der Rotjacken ist man erleichtert, dass man das erste Viertelfinalspiel für sich entscheiden konnte. Obwohl die Klagenfurter nach 40 Spielminuten bereits mit 2:0 führten, wurde das Spiel durch den Anschlusstreffer der 99ers noch einmal spannend, trotzdem brachten der Rekordmeister den knappen Vorsprung noch über die Zeit. „Wir sind im letzten Drittel etwas leichtsinnig geworden und verabsäumten es den Sack zu zumachen“, weiß Verteidiger Joe Reichel, der für das zweite Spiel eine anders auftretende Grazer Mannschaft erwartet: „Die 99ers waren, glaube ich, am Sonntag noch nicht wirklich bereit. Am Dienstag werden sie aber mit Sicherheit härter und aggressiver ins Spiel gehen und alles versuchen um auszugleichen. Wir werden aber hart fighten und versuchen auf 2:0 zu stellen."

Nicht in den Genuss der Playoffs kommen wird KAC-Stürmer Paul Schellander, der sich im letzten Spiel der Zwischenrunde, nach einem Zusammenstoß mit Teamkollegen Markus Pirmann, sowohl das Innenband als auch das Kreuzband gerissen hat und für den die Saison bereits vorbei ist.

Dienstag, 26. Februar 2013, 19:15
Moser Medical Graz 99ers – EC-KAC (331)
Schiedsrichter: GEBEI, TRILAR, Hribar, Nemeth;

Bisherige Saisonduelle:
14.09.2012: EC-KAC – Moser Medical Graz 99ers 4:2 (1:1, 2:0, 1:1)
02.11.2012: Moser Medical Graz 99ers – EC-KAC 6:3 (1:1, 2:1, 3:1)
07.12.2012: Moser Medical Graz 99ers – EC-KAC 4:2 (1:0, 0:0, 3:2)
06.01.2013: EC-KAC – Moser Medical Graz 99ers 6:2 (0:1, 2:1, 4:0)

Platzierungsrunde:
15.02.2013: EC-KAC – Moser Medical Graz 99ers 3:2 (0:0, 0:0, 3:2)
27.01.2013: Moser Medical Graz 99ers – EC-KAC 1:2 (1:1, 0:1, 0:0)

Playoff-Viertelfinale:
24.02.2013: EC-KAC – Moser Medical Graz 99ers 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)

Stand in der Best of Seven-Serie:
EC-KAC – Moser Medical Graz 99ers: 1:0

Quelle: Erste Bank Liga