Bietigheim hofft auf Ausbau der Tabellenführung

Mittwoch, 16.Januar 2013 - 19:37

Den Platz an der Sonne verteidigen und ausbauen. Genau das haben unsere Bietigheim Steelers am Wochenende vor. Am Freitag Abend geht es für die Truppe von Coach Kevin Gaudet in die Lausitz. Dort gastiert man ab 19:30 Uhr bei den Lausitzer Füchsen in Weisswasser. Am Sonntag sind ab 18:00 Uhr dann die Starbulls aus Rosenheim in der EgeTrans Arena zu Gast. Der Erfolg ist aktuell rar gesät in der Lausitz. Um ein Haar hätten die Füchse den Tabellen-zweiten aus Schwenningen geschlagen. Doch die Sensation wurde verpasst und man verlor unglücklich mit 4:5 nach Penaltyschießen. Auch im sächsischen Duell gegen die Dresdner Eislöwen zog man mit 1:4 den Kürzeren. Damit wird es so langsam eng für den Tabellenelften. Zum rettenden neunten Platz sind es bereits sechs Punkte Rückstand. Größte Baustelle für die Lausitzer bleibt dabei das Defensiv-Verhalten und die mangelnde Chancenauswertung. Zu unerfahren sind die jungen Verteidiger. Damit ergeben sich unnötig viele Chancen für den Gegner und die Offensive muss zu oft hinten aushelfen. Dass sich daraus dann nur wenige Torchancen ergeben dürfte klar sein, auch wenn ein sehr umtriebiger Däne im Kader von Dirk Rohrbachs Mannschaft zu finden ist. Christoffer Kjaergaard. Top-Scorer der Lausitzer und wohl aktuell auch der gefährlichste Stürmer der Füchse. Auf ihm lastet im Moment zwar der Erfolgsdruck, aber nur die Kjaergaard Tore reichen eben auch nicht zum Klassenerhalt. Ein gefährlicherer Gegner wartet dagegen am Sonntag auf die Bietigheimer Kufencracks. Die Starbulls Rosenheim treten dann zum ersten Spiel in der neuen EgeTrans Arena an. Heimlich still und leise haben sich die Rosenheimer nach und nach im vorderen Tabellenbereich etabliert. Kurios allerdings, da sind die Starbulls zum ersten Mal in der Saison verletzungsfrei und die gesamte Mannschaft komplett, trotzdem gab es nach Niederlagen gegen Hannover und Ravensburg das zweite Null-Punkte Wochenende dieser Saison. Kaum zu glauben bei nur vier Gegentoren in zwei Spielen. Dem gegenüber stehen aber auch nur zwei selbst erzielte Treffer. Das hat man sich in Rosenheim sicher anders vorgestellt. „Wir gehen zu leichtfertig mit unseren Chancen um“, meinte Starbulls-Trainer Franz Steer. Aus besten Tormöglichkeiten sprang oft nicht mehr als ein Treffer ans Gestänge heraus. Zu wenig um drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Geschuldet dürfte dies aber auch den vielen Verletzten sein die jetzt wieder in den Kader zurückkehren. Ein qualitativ hochwertiger Kader mit einer hohen Dichte besitzt Rosenheim durchaus. Allerdings wird es noch einige Wochen dauern bis sich Spieler wie Marcus Marsall oder Simon Wenzel nach ihren langwierigen Verletzungen wieder in Topform befinden werden.

Quelle: Quelle: Pressemeldung //PI