Pflichtsieg in Jesenice! VSV beendet Torsperre

Dienstag, 03.Januar 2012 - 22:15
photo_200428_20120103.jpg EXPA / Sportida Matic Klansek Velej

Souverän gestaltete der VSV seinen Auftritt beim Karawankenderby in Jesenice. Die Villacher fertigten das EBEL Schlusslicht mit 5:1 ab und blieben damit weiterhin im Rennen um die Top 6 Plätze. Der HKJ ist das erste Team, das diese sicher nicht mehr erreichen kann.

Der HK Acroni Jesenice musste auch gegen den EC REKORD-Fenster VSV wieder zahlreiche Stützen vorgeben. Nach dem heroischen 2:1-Heimsieg über Meister EC Red Bull Salzburg vor zwei Tage merkte man den Steelers schon im ersten Drittel die Müdigkeit an. Dennoch kämpften die Slowenen wieder aufopferungsvoll. In der dritten Minute kamen die Hausherren auch zum ersten Überzahlspiel, konnten aber für keine echte Gefahr sorgen. Besser machten es die Villacher, bei denen Head Coach Michael Stewart die Sturmlinien ordentlich durchgewirbelt hatte: Die Draustädter nützten in der siebten Minute ihre erste Überzahl zur Führung: Nach einem Schuss von der blauen Linie von Gerhard Unterluggauer traf Shayne Toporowski per Tip-In zum 1:0 und konnte damit nach 133 Spielminuten die Torflaute des EC REKORD-Fenster VSV beenden. Marco Pewal und Co. nahmen danach das Tor von Gasper Kroselj unter Beschuss und die logische Folge war der Treffer zum 2:0 durch Markus Peitner (11.). Die Torschussbilanz von 20:2 für Villach nach dem ersten Drittel sagt alles...

Auch der Mittelabschnitt begann für den EC REKORD-Fenster VSV wieder nach Wunsch: Marco Pewal mit dem perfekten Zuspiel auf Toporowski, der nach nur 22 Sekunden aus spitzem Winkel zum 3:0 traf. Danach kamen aber die Stahlstädter immer besser ins Spiel und in der 29. Minute sorgte Jonathan Juliano, nach dem Schuss von Matevz Ermans von der Blauen, per Abstauber für das erste Tor gegen Villach nach 148:59 Spielminuten. Die nächsten Minuten gehörten den Hausherren, die durch Andrej Zidan eine Top-Chance auf den Anschlusstreffer ausließen. Effizienter agierten die Adler: In der 34. Minute kam Kevin Mitchell bei viel Verkehr vorm Tor von Kroselj zur Scheibe und drückte den Puck zum 4:1 über die Linie.

Beim HKJ ersetzte Headcoach Heikki Mälkiä zu Beginn des letzten Drittels Kroselj, der in den ersten 40 Minuten 39 Schüssen auf sein Tor bekam, durch Michal Fikrt und der Tscheche wurde von den Adlern auch gleich gehörig unter Beschuss genommen: Craig Weller (45.) und Toporowski (47.) hätten die Führung weiter ausbauen können(47.), trafen allerdings beide nur die Querlatte. Die Adler waren nun das klar bessere Team, schalteten dann aber einen Gang zurück und so kamen auch der HKJ einige Male vor das Tor von Bernhard Starkbaum, der sich allerdings nicht bezwingen ließ. Ein Treffer fiel auch noch. In der 55. Spielminute sorgte Craig Weller noch für den 5:1-Endstand. Der EC REKORD-Fenster VSV verbesserte sich mit diesem Sieg in der Tabelle auf den achten Platz und verkürzte den Abstand auf die Top 6 auf fünf Punkte.

HK Acroni Jesenice - EC Rekord Fenster VSV 1:5 (0:2, 1:2, 0:1)
Zuschauer: 1.647
Referees: ALTERSBERGER R.; NAGY A., PODLESNIK G.
Tore: JULIANO J. (25:26 / ERMAN M., BRUS M.) resp. TOPOROWSKI S. (06:52 / UNTERLUGGAUER G., MITCHELL K.), PEINTNER M. (10:28 / DAMON D., MITCHELL K.), TOPOROWSKI S. (20:22 / PEWAL M., PETRIK B.), MITCHELL K. (33:54 / TOPOROWSKI S., HARTL N.), WELLER C. (55:46 / RAZINGAR T., KASPITZ R.)
Goalkeepers: KROSELJ G. (40 min. / 29 SA. / 4 GA.), FIKRT M. (20 min. / 10 SA. / 1 GA.) resp. STARKBAUM B. (60 min. / 14 SA. / 1 GA.)
Penalty in minuten: 8 resp. 14

Die Kader:
HK Acroni Jesenice: BENDIK B., BERCIC J., BERLISK N., BRUS M., DOLINSEK J., ERMAN M., FIKRT M., GRAHUT Z., HAFNER T., HRIBLJAN V., JULIANO J., KROSELJ G., LAHAJNAR N., MAGOVAC A., PUSA A., RAKOVIC D., SODJA U., TOSIC L., ZAJSEK M., ZIDAN A.

EC Rekord Fenster VSV: ALTMANN M., BACHER S., CRAIG M., DAMON D., HARTL N., KASPITZ R., KÖFELER M., KUZNIK G., MARTINZ C., MITCHELL K., PEINTNER M., PETRIK B., PETRIK N., PEWAL M., RAZINGAR T., STARKBAUM B., TOFF N., TOPOROWSKI S., UNTERLUGGAUER G., WELLER C., WIEDERGUT A., WIESER M.

Quelle: