ATSE fertigt Lustenau mit Shutout ab

Samstag, 22.Oktober 2011 - 23:10
 Eisenbauer

Die Siegesserie des ATSE Graz geht weiter: In Lustenau schlug das Team von Martin Hohenberger den EHC sicher mit 5:0 (3:0, 2:0, 0:0). Jürgen Tschernutter und Franz Wilfan trafen im Doppelpack. Ohne Michael Rotheneder, Lukas Rozner, Mark Brunnegger und Michael Mana legte der ATSE Graz schon im Startdrittel den Grundstein zum Auswärtssieg. Nach ein paar Minuten Abtasten am Eis übernahm der ATSE zusehends die Kontrolle über das Spiel und zog mit einem Doppelschlag bald davon. Binnen 46 Sekunden brachten Jürgen Tschernutter und Franz Wilfan die Gäste in Führung. Letzterer sorgte dann nur weitere zwei Minuten später im Powerplay aus spitzem Winkel früh für klare Verhältnisse. Bei etwas mehr Nachdruck im Abschluss wären noch weitere Tore möglich gewesen, so ging es mit 0:3 in die erste Pause. Nach dem ersten Wechsel wirkten die Lustenauer Löwen engagierter, der ATSE Graz hatte aber in allen Belangen das Spiel im Griff. Nachdem Martin Pewal mit einem in Unterzahl herausgeholten Penalty noch knapp gescheitert war, erhöhte Michael Pollross aus einem weiteren mustergültigen Konter auf Zuspiel von Ales Remar auf 0:4. In weiterer Folge hatte der EHC eine 5 gegen 3 Powerplaygelegenheit, konnte diese jedoch nicht nützen. Dafür schlug der ATSE in Überzahl postwendend zu. Jürgen Tschernutter staubte mit seinem zweiten Tor trocken ab. Im Schlussdrittel beherrschte der ATSE weiter den Gegner klar und hatte weitere hochkarätige Chancen. Lustenau war sichtlich bemüht, durch Härteeinlagen noch ein paar Duftmarken zu setzen. Victor Lindgren ließ sich beim Stand von 5:0 von Grabher Meyer nicht provozieren, wenig später ließen dann aber Lustenau-Kanadier Roberts und Doppeltorschütze Tschernutter die Handschuhe fallen. Nachdem alles vorbei war folgte der unschöne Höhepunkt: Der Grazer Spieler wurde am Weg auf die Strafbank von einem Zuschauer mit einem geworfenen Gegenstand am Kopf getroffen. Schlussendlich musste Lustenau jedoch die heute in jeder Hinsicht klare Überlegenheit des ATSE Graz akzeptieren, der damit den siebten Sieg in Folge feierte.

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