Bullen gegen Adler - eine Serie wird enden

Donnerstag, 22.September 2011 - 14:58
GEPA-18091172002.jpg GEPA / Red Bulls

Titelverteidiger EC Red Bull Salzburg empfängt am Freitag den EC REKORD-Fenster VSV. Marco Pewal bzw. Andreas Kristler treffen erstmals auf ihren Ex-Klub. Und eine Serie muss enden: Die Red Bulls sind heuer zu Hause noch unbesiegt, ebenso wie die Adler auswärts!

Meister EC Red Bull Salzburg hat am Freitag den EC REKORD-Fenster VSV zu Gast. Für die meisten Spieler ein Spiel, wie viele anderen Spiele auch. Das trifft aber mit Sicherheit nicht auf Andreas Kristler zu. Der 21-Jährige wechselte im Sommer von seinem Stammklub EC REKORD-Fenster VSV an die Salzach. Verständlicherweise fiebert der 21-jährige bereits dem Duell mit seinen Ex-Klub schon entgegen: „Ich bin schon etwas nervös. Ich kenne dort alle und habe mich mit allen gut verstanden. Ich habe auch noch regelmäßig Kontakt nach Villach. Erst am Mittwoch habe ich wieder mit Christof Martinz telefoniert und über das Spiel geplaudert.“

Andreas Kristler, der seine ersten Eishockeyschuhe für Irschen zerriss und wegen seiner Eishockey-Karriere nach Villach zog, bestreitet am Freitag gegen den EC REKORD-Febster VSV sein viertes Spiel für die Red Bulls: Der gebürtige Osttiroler hat sich mittlerweile gut in Salzburg eingelebt: „Mir gefällt es in Salzburg sehr gut. Bei den Red Bulls wird großer Wert auf Kondition gelegt.“ Auch die schwere Verletzung, die sich der Stürmer im ersten Viertelfinalspiel gegen die Black Wings zuzog, ist auskuriert: „Ich habe mir in den ersten zwei Spielen schwer getan. Auch das System war neu für mich. Nun läuft es aber immer besser. Auch in der Sturmlinie mit Daniel Erlich und Alexandre Carrier läuft es gut. Ich erwarte mir ein gutes Spiel gegen die Adler und hoffentlich klappt es mit einem Sieg.“

Auch einem anderen Villacher gehören zurzeit die Schlagzeilen bei den Red Bulls: Thomas Raffl ist mit sechs Punkten Topscorer des Meisters: „Es läuft bisher sehr gut für unsere Linie. Wir haben unsere Leistung immer gut aufs Eis gebracht. Daran müssen wir in den nächsten Spielen weiter anschließen. Villach hat eine hart arbeitende Mannschaft. Aber sie haben derzeit noch einige Probleme, dass müssen wir einfach ausnützen. – Jeder weiß was er zu tun hat und muss 60 Minuten seinen Job erfüllen, dann kann eigentlich nichts schief gehen“, so Stürmer Thomas Raffl, der mit Manuel Latusa und Rob Earl eine Angriffslinie bildet.

Bei den Red Bulls, die zuletzt zwei Siege in Folge feierten, sind alle Mann an Bord. Top ist der Meister im Penaltykilling: In 20 Unterzahlspielen mussten die Salzburger noch keinen Treffer hinnehmen, erzielten sogar einen Shorthander. Das gleich gelang den Villachern!

VSV will wieder Auswärtsstärke zeigen
Fast dasselbe, wie für Andreas Kristler, gilt beim EC REKORD-Fenster VSV für Marco Pewal! Der Villacher spielte zuletzt sieben Jahre in Salzburg und feierte mit den Red Bulls in dieser Zeit großartige Erfolge (vier Meistertitel, Sieg im IIHF-Continental-Cup und den Gewinn des Red Bulls Salute.

„Ich freue mich schon brutal auf das Spiel. Uns erwartet mit Sicherheit kein leichtes Spiel. Wir fahren aber nach Salzburg um 2 Punkte zu holen. Wir müssen 60 Minuten gutes Eishockey zeigen. Gegen den EC-KAC haben wir nur 50 Minuten gut gespielt, dann haben wir leider Fehler gemacht. Die Mannschaft muss daher in Salzburg 60 Minuten konzentriert spielen und darf keine Fehler mehr auf der blauen machen. Wir müssen aggressiv, schnell und diszipliniert spielen“, so Kapitän Marco Pewal, der noch immer gute Kontakte in die Mozartstadt pflegt: „Erst gestern habe ich wieder mit Manuel Latusa telefoniert und wir haben über das Spiel geplaudert.“

Während Marco Pewal und Co. bisher daheim zwei Niederlagen kassierten, konnten die Villacher beide Auswärtsspiele gewinnen. Allerdings kämpften die Blau-Weißen bisher mit Problem beim Tore schießen. Erst sieben Mal waren die Kärntner in vier Spielen erfolgreich, zuletzt beim 0:3 im Derby gegen den EC-KAC blieben die Adler sogar ohne Torerfolg. „Wir tun uns schwer beim Tore schießen. Wir haben gute Chancen, aber uns fehlt noch das nötige Glück. Wenn wir weiter hart arbeiten, dann werden sicherlich auch die nötigen Tore kommen.“, bleit der VSV-Kapitän zuversichtlich

Nikolaus Hartl feiert am Freitag sein Comeback.

Freitag, 23. September 2011, 19:15 Uhr.
EC Red Bull Salzburg – EC REKORD-Fenster VSV (023)
Referees: BOGEN, FUSSI, Hollenstein, Sporer.

Quelle: