Tampa erzwingt gegen Boston Spiel 7

Donnerstag, 26.Mai 2011 - 5:28
Ausrüstung von Ersatzgoalie Mayer auf Seiten der Linzer,  Hockeyfans.at/Reinhard Eisenbauer

Erstmals seit 2006 geht ein Conference Final in der NHL wieder über die volle Distanz. Der Grund dafür heißt "Tampa Bay", denn die Lightning konnten mit einem unglaublich spannenden 5:4 Heimsieg gegen Boston ein alles entscheidendes siebtes Spiel erzwingen. Nicht einmal ein Hattrick von Bostons Stürmer David Krejci konnte die Tampa Bay Lightning in diesem Heimspiel stoppen. Bei den Bolts fanden die Stürmerstars St. Louis, Stamkos und Lecavalier genau zur richtigen Zeit zu ihrer Form und führte die Hausherren zum Ausgleich in der Best of Seven Serie. Tampa hatte bereits nach 36 Sekunden im ersten Drittel jubeln dürfen und mit dem frühen 1:0 eine regelrechte Torlawine losgetreten. Boston antwortete noch im Eröffnungsabschnitt mit zwei Treffern und ging mit einer Führung in die erste Pause. Das änderte sich in den zweiten 20 Minuten, denn Tampa zeigte seiner Power Play Stärke und drehte die Partie mit zwei Überzahltoren zu einer 3:2 Führung um. Die Vorentscheidung fiel schließlich zu Beginn des letzten Drittels. Wieder war es nur eine Frage von Sekunden, ehe die Bolts ihren Vorsprung sogar auf 4:2 erhöhten - ein Zweitorevorsprung, der sich für die Bruins als unaufholbar erweisen sollte. Die Gäste aus Boston verkürzten zwar noch einmal auf 3:4, kassierten aber postwendend Gegentor Nummer 5. Als Krejci in der 54. Minute schließlich seinen Hattrick mit dem 4:5 komplettierte, durfte Boston noch einmal hoffen, aber mehr als dieser Anschlusstreffer war an diesem Abend nicht mehr möglich. Somit geht diese Serie im Finale der Eastern Conference in ein Spiel 7, das in der Nacht auf Samstag in Boston stattfinden wird. Für beide Teams ist es bereits die zweite "volle" Serie dieser Post Season - beide mussten schon in Runde 1 über die volle Distanz gehen.

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