Meister Dornbirn steht wieder im NL Finale

Dienstag, 15.März 2011 - 21:41
 MKL / eishockeybilder.com

Nichts wurde es aus der Sensation für den ATSE. Die Grazer mussten sich im Entscheidungsspiel bei Titelverteidiger Dornbirn mit 1:5 geschlagen geben, womit die Bulldogs ins Nationalliga Finale einziehen. Dort geht es nun gegen Lokalrivalen Feldkirch. Der Schreck der kalten Dusche saß bei den hagn_leone Bulldogs tief. Wie auch in den ersten beiden Partien schlugen die Cracks vom ATSE Graz in Minute zwei eiskalt zu. Dieses Mal erwischte Jürgen Tschernutter (2.) den Blitzstart, brachte den Meister ordentlich ins Schwitzen. Unberührt vom frühen Rückstand versuchten die Hausherren ihr Spiel zu gestalten, was jedoch zumindest in den ersten zehn Minuten alles andere als zu funktionieren schien. Erst im Powerplay brachte Mickey Elick (13./PP1) mit einem Gewaltschuss von der Blauen Linie die Finalträume zurück in das gut besuchte Dornbirner Messestadion. Je eine weitere Überzahlgelegenheit ließen beide Teams aus, gesellten sich beim Stande von 1:1 zur ersten „Beratung“ in die Kabinen. Auf Finale eingeschworen kamen die Cracks von Bulldogs-Coach Jamie Bartman zurück auf die Eisfläche, wo jedoch auch der Grazer „Hexer“ Ales Sila schon wieder sicher zwischen den Pfosten wartete. David Slivnik (21.) und Stefan Wiedmaier (23.) scheiterten, ehe Marcel Wolf (23.) den Schlussmann zur Führung bezwingen konnte. Im Anschluss blieben drei Powerplay-Gelegenheiten der Messestädter ungenutzt, und die Steirer schöpften noch einmal Lustgefühle, hatten die mögliche Sensation vor den Augen. Thomas Auer (33.) hielt die 3.000 Fans mit der besten Chance in Atem. Im Schlussabschnitt war Thomas Auer (49.) dann zur Stelle und sorgte für die Vorentscheidung. David Slivnik brachte die Scheibe aus der Defensive, Aaron Fox lief den Angriff, und Thomas Auer setzte das Spielgerät zum 3:1 in die Maschen. Als die Steirer im Finish noch einmal alle Kräfte nach vorne legten, fixierten Thomas Auer (58./EN) und Jürgen Fussenegger (60./EN) den 5:1-Endstand per „empty net“. Die Dornbirn Bulldogs setzten sich als Favorit knapp gegen den Liganeuling Graz durch, fixierten im entscheidenden fünften Spiel der „best-of-five“-Serie den vierten Finaleinzug in Serie.

Quelle: