Fehervar überrascht in Jesenice mit Auswärtssieg

Freitag, 29.Oktober 2010 - 21:29
img_6327.jpg MKL / Hockeyfans.at

Alba Volan ist nicht mehr das Tabellenschlusslicht der Erste Bank Eishockey Liga. Die Ungarn feierten mit einem Tor in letzter Minute einen 4:3 Auswärtssieg beim HK Jesenice und nützten dabei die wieder einmal wenig überzeugende Torhüterleistung bei den Slowenen. Bei beiden Teams stand ein Debütant im Kader: Beim HK Acroni Jesenice feierte der Finne Tomi Dahlman sein Debüt und bei SAPA Fehervar AV19 war erstmals der Schwede Eric Johansson mit dabei. Der HK Acroni Jesenice begann überfallsartig: Die Slowenen starteten mit viel Tempo in das Spiel und setzten sich gleich im Angriffsdrittel fest. Bereits nach 70 Sekunden kam die Red Steelers zum ersten Powerplay, konnten aber - trotz toller Kombinationen - ihre Chancen nicht nützen. Kaum hatten die Ungarn die Unterzahl überstanden, ließen sie erstmals ihre Gefährlichkeit aufblitzen: Verteidiger Oscar Ackeström scheitert aber an Jaakko Suomalainen. In der fünften Minute hätte sich Toni Dahlman bei den HKJ-Fans fast mit einem Treffer vorgestellt: Doch der Puck prallte wenige Zentimetern an der Stange vorbei. Je länger das Spiel dauerte, umso besser kamen die Magyaren ins Spiel: In der siebten Minute kam Nathan Martz gefährlich vor das Tor und deutete erneut die Gefährlichkeit der Gäste an. In der neunten Minute durften die Ungaren erstmals jubeln: Csaba Kovacs auf Krisztian Palkovics, der alleine vor Suomalainen stand und dem HKJ-Goalie keine Chance ließ. Die Red Steelers gaben danach noch mehr Gas, erarbeiteten sich durch Ziga Jeglic (10. Minute, schoss über das Tor), Robert Sabolic (11.), Aleksander Magovac und Rok Ticar (13.) viel Chancen vor, doch Tommi Satosaari war nicht zu bezwingen. Auf der anderen Seite kamen die Teufel nach einem schnellen Konter in der 14. Minute zum 2:0: Csaba Kovacs auf Eric Johansson, der bei seinem Debüt zum 0:2 einschoss! Danach hatten die Ungarn das Spiel im Griff. HKJ gleich aus Der HK Acroni Jesenice startete auch ins Mitteldrittel sehr druckvoll und kam schon nach 33 Sekunden zum 1:2-Anschlusstreffer – Brett Lysak bezwang Satosaari aus kurze Distanz und brachte seine Mannschaft zurück ins Spiel. Schon in den nächsten Minuten kamen die Teufel wieder zu guten Möglichkeiten. So hinderte Gasper Susanj in letzter Sekunde Csaba Kovacs an einem Alleingang. Auf der anderen Seite agierten die Red Steelers weiterhin druckvoll und vergaben in der 25. Minute durch Robert Sabolic und Andrej Zidan gute Chancen: In der 28. Minute konnten die Slowenen dann verdient ausgleichen: Nach Vorarbeit von Rok Ticar traf Ziga Jeglic in Überzahl zum 2:2. Die Teufel setzten danach auf Konter und vergaben durch Istvan Sofron in der 29. Minute und in der 31. Minute zwei gute Chancen. Die Slowenen agierten eisläuferisch sehr stark und versuchten es mit Fernschüssen. Doch die Schüsse von Tomi Dahlman, Anze Kuralt (37.) und Zidan (39.) stellten für Satosaari kein Problem dar. Auch im Schlussdrittel spielte der HKJ, während die Ungarn verteidigten und ihr Glück im Konter suchten. Die besten Chancen vergaben zu Beginn Ticar (41., 45.), Sabolic (42. - Hammer knapp an der Stange vorbei) und Dahlman (46.) bzw. Holeczy (43.). Obwohl die Ungarn Unterdruck waren und meist in eigenen Drittel eingeschnürt waren, trafen erneut die Teufel: Durco (47.) sorgt mit einem Hammer von der blauen Linie für das 3:2. Der neuerliche Rückstand sorgte für wütende Angriffe der Red Steelers und den verdienten Ausgleich in der 53. Minute: Tomi Hafner auf Lysak, dessen Schuss konnte Tommi Satosaari nur nach vorne abwehren und Neuzugang Toni Dahlman schoss trocken zum 3:3 ein. Nach dem Treffer war der HK Acroni Jesenice das bessere Team, aber Krisztian Palkovics sorgte mit seinem zweiten Treffer 22 Sekunden vor der Schlusssirene, dass der HKJ mit leeren Händen da stand und SAPA Fehervar AV19 den zweiten Auswärtssieg der Saison bejubeln durfte. HK Acroni Jesenice - SAPA Fehervar AV19 3:4 (0:2, 2:0, 1:2) Zuschauer: 2.088 Referees: TRILAR V.; WIDMANN F., ZEHENTHOFER W. Tore: LYSAK B. (20:33 / HAFNER T., CAVOSIE M.), JEGLIC Z. (27:40 / TICAR R., WERNER E.), DAHLMAN T. (52:23 / HAFNER T., LYSAK B.) resp. PALKOVICS K. (08:21 / KOVACS C., ACKESTRÖM O.), JOHANSSON E. (13:22 / KOVACS C., PALKOVICS K.), DURCO J. (46:49 / ACKESTRÖM O., KOVACS C.), PALKOVICS K. (59:38 / KOVACS C., JOHANSSON E.) Goalkeepers: SUOMALAINEN J. (59 min. / 26 SA. / 4 GA.) resp. SATOSAARI T. (60 min. / 32 SA. / 3 GA.) Penalty in minuten: 0 resp. 8 Die Kader: HK Acroni Jesenice: BRUS M., CAVOSIE M., DAHLMAN T., DOLINSEK J., ERMAN M., HAFNER T., JEGLIC Z., KURALT A., LYSAK B., MAGOVAC A., O'KEEFE M., ROBAR M., SABOLIC R., SODJA U., SUOMALAINEN J., SUSANJ G., TICAR R., VOVK N., WERNER E., ZIDAN A., ZUPANCIC A. SAPA Fehervar AV19: ACKESTRÖM O., BENK A., DURCO J., FEKETE D., HEGYI A., HETENYI Z., HOLECZY R., HORVATH A., JOHANSSON E., KOVACS C., KRANJC A., LADANYI B., MARTZ N., NAGY G., ORBAN A., PALKOVICS K., SATOSAARI T., SOFRON I., TOKAJI V., VAS M., VASZJUNYIN A.

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