Weiz und Salzburg spielen nur noch für die Form

Freitag, 22.Januar 2010 - 11:17
09-10-ebehl-bwl-kac1-puck1.250.jpg BWL/Eisenbauer

Schon vor dem Spiel zwischen den Volksbank Bulls Weiz und den Oilers aus Salzburg haben beide Teams ihre endgültige Tabellenposition bezogen. Die Bullen aus Weiz werden den Grunddurchgang als Sechster, die Oilers als Achter beenden. Offen ist für die Weizer noch der Gegner im Viertelfinale. Es könnten sowohl die Kapfenberg Bulls, als auch der EV Zeltweg sein. Da auch die Entscheidung des Berufungssenates nach der 5:0 Strafverifizierung des Spieles Zeltweg gegen Wels noch ausständig ist, könnten es theoretisch sogar noch die Adler Wels werden. Obmann Andreas Hofer nimmt es im Vorfeld gelassen. „Uns ist es eigentlich egal, wer es wird. Hauptsache nicht Wels. Denn sowohl gegen Kapfenberg als auch gegen Zeltweg haben wir gute Ergebnisse erzielt und je einmal gewonnen“, so Hofer, für dessen Verein natürlich ein Play-off Derby äußerst reizvoll wäre. Zuletzt haben die Bulls tolle Moral gezeigt und die 48er aus Wien nach 0:3 und 1:4 Rückstand noch mit 6:5 geschlagen. Mit einem weiteren Erfolg gegen die Oilers wollen sich die Weizer noch weiteres Selbstvertrauen für den Play-off Start holen. Anders als die Weizer wissen die Oilers schon, was sie im Viertelfinale erwartet. Sie müssen gegen den souveränen Sieger des Grunddurchganges, ATSE Graz, antreten. Das Team von Coach Manfred Mühllechner geht als klarer Underdog in die Serie mit dem Titelverteidiger und kann nur positiv überraschen. Aufgrund der krassen Außenseiterrolle der Salzburger im Play-off ist das Spiel in Weiz wohl die letzte realistische Chance, den angestrebten „Dreier“, einen Sieg in regulärer Spielzeit, -einzufahren. Die bisherigen zwei Siege gelangen den Salzburgern jeweils nach Penaltyschießen. In der laufenden Meisterschaft warten die Salzburger noch auf einen Punktegewinn gegen die Weizer. Zuhause verlor man mit 2:5 in der Steiermark zog man mit 1:5 den Kürzeren. Samstag, 23.01.2010 19:30 Uhr Volksbank Bulls Weiz – EC Oilers Salzburg SR: Werner FLADEENHOFER, Alexander KARELLY, Gerhard SPORER

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