Holpriger Pflichtsieg für VSV

Dienstag, 01.Dezember 2009 - 21:46
img_8865.jpg Klemenschitz

Pflichtsiege können durchaus schwierig sein - diese Erfahrung machte der VSV gegen Schlusslicht Jesenice. Die Adler konnten gegen den slowenischen Meister erst in der Schlussphase einen 4:1 Heimerfolg fixiern und damit wieder auf Platz 4 nach vorne stoßen. Der EC VSV begann - begünstigt durch ein Powerplay - sehr druckvoll: Bereits nach 25 Sekunden musste Superstar Todd Elik in die Kühlbox, doch Dov Grumet-Morris zeichnete sich bei Schüssen von Mickey Elick (2x), Jonathan Ferland und Mike Martin aus. Nur wenige Sekunden nachdem Todd Elik zurück auf s Eis kam, traf Jungadler Andreas Kristler nach einer schönen Einzelaktion von der rechten Seite nur Aluminium. Auch danach agierten die Adler sehr druckvoll und schnürten den HKJ tief im eigenen Drittel ein: Auch die Schussbilanz von 15:2 nach 7 Minuten drückte die Dominanz des EC VSV aus. Jesenice kam erst in der 8. Minute zur ersten Chance durch Ales Remar. In der neunten Minute kamen auch die Red Steelers zu ihrem ersten Powerplay und waren 1:20 sogar mit zwei Cracks mehr auf dem Eis, aber Bernhard Starkbaum im Tor der Villacher ließ sich bei Schüssen von Andrej Hebar, Bobby Robins und Topscorer Andrei Makrov nicht bezwingen. Nun war Jesenice ebenbürtig. In Minute 15 schwächte sich der HKJ durch ein Foul von Marjan Manfreda und der EC VSV nützte das Powerplay durch Geburtstagskind Michael Raffl - wurde 21 Jahre alt - zur 1:0-Führung. Die Blau-Weißen übernahmen nun wieder das Kommando im Karawankenderby und in der 17. Minute vergab Heimkehrer Philipp Pinter eine gute Chance auf seinen ersten Treffer im Dress der Adler. In der 18. Minute vergab Ales Remar die beste Chance der Gäste im ersten Drittel, nachdem er alleine vor Starkbaum auftauchte. Er wurde aber von Thomas Pfeffer mit einem Faul gestoppt. Aus dem anschließenden Powerplay konnte der HKJ kein Kapital schlagen. Eine enge Geschichte Der HK Acroni Jesenice kam mit mehr Schwung aus der Kabine zurück: Schon nach 16 Sekunden hatte Bobby Robins den Ausgleich am Schläger, scheiterte aber an Bernhard Starkbaum. In der 22. Minute vergab zuerst Mitja Robar eine 100%-Chance für den HKJ und nur eine Minute später sorgt dieser für den Ausgleich: Er traf von der Blauen und setzte damit bei den Red Steelers zusätzliche Energie frei. In der Folge überstanden die Slowenen über eine Minute eine 5:3-Überlegenheit des VSV unbeschadet. In der 27.Minute vergab Christian Ban einen Sitzer für die Draustädter – Dov Grumet-Morris rettete unter Aufbietung aller seiner Künste. In der 28. Minute waren wieder die Stahlstädter gefährlich, aber Andrei Makrov scheitert erneut an Bernhard Starkbaum, der sich dann auch in Minute 31 gegen Ales Remar, der ein zweites Mal an diesem Abend alleine vor ihm auftauchte, auszeichnen konnte. Der EC VSV hatte ab diesem Zeitpunkt wieder mehr vom Spiel und profitierte von einige Strafen des HKJ. In der 37. Minute stand die Truppe von Johan Strömwall erneut 30 Sekunden mit zwei Cracks mehr am Eis, konnten die HKJ-Abwehr aber nicht überwinden. 63 Sekunden vor dem Drittelende gingen die Blau-Weißen aber durch einen weiteren Jungadler erneut in Führung: Benjamin Petrik bezwang Grumet-Morris mit einem Backhand-Schuss über die Schulter zum 2:1. Die Adlern begannen das letzte Drittel sehr vorsichtig, In der 43. Minute vergab Robert Sabolic die erste Chance dieses Drittels, im Gegenzug vergab Günther Lanzinger. Auch Günther Kristler ließ nur eine Minute später eine 100%-Chance aus. In der 45. Minute bekam der VSV wieder ein Powerplay, blieb jedoch ohne Torerfolg. Danach vergab Bobby Robins die bis dato beste Chance der HKJ. Auf der anderen Seite versemmelten Jonathan Ferland nach einem schnelle Konter (50.) eine Riesenchance. Das HKJ steigerte im den letzten Minuten das Tempo des Spiels und hatten die Chance aufs 2:2: Makrov (50.), Elik (53.) und Remar (54.) konnten Starkbaum aber nicht bezwingen. Auf der andere Seite kamen die Kärntner nach einem schnellen Konter auf +2: Andreas Kristeler fand in der Mitte Kiel McLeod und der Kanadier bezwang Grumet-Morris zum 3:1. Für Kieol McLeod war es der 14 Saisontreffer. Freuen durfte sich auch Jungverteidiger Stefan Bacher: Der junge Villacher erzielte das 4:1 (58.) und damit sein erstes Tor in der Erste Bank Eishockey Liga überhaupt! Der EC VSV, der sich in der Tabelle auf Platz 4 verbesserte, siegte 4:1 und gewann damit auch das vierte Saisonduell gegen den HK Acroni Jesenice. EC VSV - HK Acroni Jesenice 4:1 (1:0, 1:1, 2:0) Zuschauer: 3.200 Referees: GEBEI P.; BEDO P., NEMETH M. Tore: RAFFL M. (14:45 / BAN C., FERLAND J.), PETRIK B. (38:57 / PINTER P., PFEFFER T.), MCLEOD K. (54:17 / KRISTLER A., KASPITZ R.), BACHER S. (57:27 / PETRIK B., PINTER P.) resp. JEGLIC Z. (22:18 / MANFREDA M., SABOLIC R.) Goalkeepers: STARKBAUM B. (60 min. / 29 SA. / 1 GA.) resp. GRUMET-MORRIS D. (58 min. / 40 SA. / 4 GA.) Penalty in minuten: 10 resp. 28 (MISC - HEBAR A.) Die Kader: EC VSV: BACHER S., BAN C., ELICK M., FERLAND J., FORTIN J., KASPITZ R., KRISTLER A., KROMP W., LANZINGER G., MARTIN M., MARTINZ C., MCLEOD K., PETRIK B., PETRIK N., PFEFFER T., PINTER P., PLATZER P., PROHASKA G., RAFFL M., STARKBAUM B., STEWART M., TOFF N. HK Acroni Jesenice: BRUS M., DOLINSEK J., DÜCK A., ELIK T., GLAVIC G., GOLUBOVSKI J., GRUMET-MORRIS D., HAFNER T., HEBAR A., JEGLIC Z., KOVACEVIC S., MAKROV A., MANFREDA M., PRETNAR K., REMAR A., ROBAR M., ROBINS R., SABOLIC R., SLIVNIK D., SUSANJ G., ZIDAN A.

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