Alba Volan mit Sensation gegen Salzburg

Sonntag, 13.September 2009 - 20:49
 Klemenschitz

Gegen Graz hatte Alba Volan keine Chance gehabt, Vizemeister Salzburg brachte aber die ersten beiden Saisonpunkte. Die Bullen verschliefen die ersten beiden Drittel und starteten ihre Aufholjagd erst zu spät. Es hieß am Ende 4:3 für die Ungarn.

SAPA Fehervar AV19 holte sich im zweiten Heimspiel den ersten Sieg gegen Red Bull Salzburg, da die Gäste erst im Schussabschnitt ihre Stärken zeigten. Die Partie endete 4:3.

SAPA Fehervar AV19 startete nach dem Debakel gegen Graz gut in das Spiel Oscar Ackeström traf gleich das Außennetz, Balasz Ladanyi verfehlte mit dem Rebound das Tor. Bobby Goepfert musste gleich danach eingreifen: Juha Alen hatte es mit der Backhand versucht. Etwas später vergaben die Ungarn ein Powerplay, doch als die Salzburger eben wieder komplett waren, hämmerte Alen den Puck von der Blauen Linie an Goepfert vorbei ins Tor. Kurz darauf war es erneut der mit großem Offensivdrang ausgestattet Ackeström, der Goepfert mit einem Schuss alles abverlangte. Auf der anderen Seite rettete Tommi Satosaari gegen Daniel Welser, bevor Salzburg aus einer 5-gegen-3-Situation kein Kapital schlagen konnte.

Im zweiten Drittel kommt SAPA Fehervar AV19toll aus der Kabine: Teemu Elomo fährt im Powerplay um das Salzburger Tor, legt zurück auf Arpad Mihaly und der hat keine Schwierigkeiten, den Puck im Tor unterzubringen. Gleich darauf gelang es Balasz Ladanyi, einen Salzburger Schuss abzublocken. Er skatete direkt auf das Gästetor zu. Goepfert parierte seinen Schuss, doch der Rebound ging ins Netz. Salzburg lag damit 0:3 zurück, konnte sich auch nicht ins Spiel zurückkämpfen. Matthias Trattnig vergab eine der wenigen Chancen der Red Bulls, ansonsten spielte nur de Heimmannschaft. Csaba Kovacs glänzte als Vorbereiter: Daniel Fekete konnte den perfekt aufgespielten One-Timer nicht verwerten. Eine Minute vor dem Drittelende versuchte es Kovacs selbst, und Marton Vas war per Abstauber zur Stelle.

Salzburgs Aufholjagd kommt zu spät
In der zweiten Drittelpause dürfte es in der Kabine der Red Bulls mächtig laut zugegangen sein. Jedenfalls kam Michael Schiechl im Powerplay zu einem Treffer, der die Aufholjagd einleitete. Ein toller Querpass war vorausgegangen. Salzburg hatte noch mehr Gelegenheiten und machte weiter Druck. Nach einem Schuss von der blauen Linie, den Satosaari abwehren konnte, war Kelsey Wilson genau zur richtigen Zeit zur Stelle um den Rebound zu verwerten. Die beste Chance der Ungarn hatte erneut Ladanyi, vergab aber. 180 Sekunden vor dem Ende nahm Piere Pagè – der nach dem Spiel die Ausgeglichenheit der Erste Bank Eishockey Liga und die Arbeit von Jarmo Tolvanen in Szekesfehervar lobte - Goalie Goepfert für einen zusätzlichen Angreifer vom Eis. 36 Sekunden vor der Sirene gelang es Wilson einen weiteren Treffer zu erzielen, doch danach hielt die ungarische Abwehr und SAPA Fehervar AV19 fuhr seine ersten Punkt ein.

SAPA Fehervar AV19 - EC Red Bull Salzburg 4:3 (1:0, 3:0, 0:3)
Zuschauer: 2.800
Referees: VEIT G.; RAMBAUSEK O., RIENER C.
Tore: JUHA A. (05:56 / KOVACS C., FEKETE D.), MIHALY A. (20:43 / ELOMO T., PALKOVICS K.), LADANYI B. (21:25), VAS M. (38:47 / KOVACS C., PETERDI I.) resp. SCHIECHL M. (41:40 / ULMER M., TRATTNIG M.), WILSON K. (43:49 / TRATTNIG M., KOCH T.), WILSON K. (59:24)
Goalkeepers: SATOSAARI T. (60 min. / 45 SA. / 3 GA.) resp. GOEPFERT R. (58 min. / 23 SA. / 4 GA.)
Penalty in minuten: 18 resp. 16

Die Kader:
SAPA Fehervar AV19: ACKESTRÖM O., BENK A., ELOMO T., FEKETE D., HEGYI A., HETENYI Z., HORVATH A., JOBB D., JUHA A., KOVACS C., LADANYI B., MAKLARI E., MIHALY A., NAGY G., ONDREJCIK R., PALKOVICS K., PETERDI I., SATOSAARI T., SOFRON I., TOKAJI V., VAS J., VAS M.

EC Red Bull Salzburg: DUNCAN R., FEICHTNER A., FILEWICH J., FISCHER M., GERGEN M., GOEPFERT R., HEINRICH D., KOCH T., LANZ W., LATUSA M., LEMBACHER R., LENEVEU D., PEWAL M., REBEK J., REGIER S., SCHIECHL M., SIKLENKA M., TRATTNIG M., ULMER M., WELSER D., WIEDERGUT A., WILSON K.

Quelle: