Holen sich die Caps den Heimvorteil zurück?

Mittwoch, 27.Februar 2008 - 14:20
 Red Bulls/GEPA

Mit dem Auftaktsieg gegen Favorit Vienna Capitals haben sich die Salzburger den Heimvorteil in der Halbfinalserie geholt. Diesen will der Titelverteidiger nun mit aller Macht auch behalten und hofft auf Sieg Nummer 2. Dagegen haben aber die Caps etwas - sie wollen ihre Fehler minimieren und sich ihren Vorteil zurück holen.Donnerstag, 28. Februar 2008, 19.15 Uhr, Premiere Austria Live. EC Red Bull Salzburg – EV Vienna Capitals (241). Schiedsrichter: DREMELJ, TRILAR, Korosec, Lesniak. Im zweiten Halbfinal-Duell zwischen den Red Bulls aus Salzburg und den Vienna Capitals wollen die Mozartstädter am Donnerstag im Premiere Austria Livespiel den zweiten Sieg in der Best-of-seven-Serie feiern. Capitals sind heiß auf die Revanche. Die Salzburger erwischten im ersten Spiel in Wien einen idealen Start in die Best-of-seven-Serie des Halbfinales der EBEL und konnten gleich einen 4:2 (0:0, 2:1, 2:1) Auswärtssieg feiern. Dementsprechend motiviert blickt man im Lager der Mozartstädter auf das zweite Spiel im Salzburger Volksgarten, Thomas Koch und Co. wissen, dass der Druck auf den Wienern lastet: „Wir waren in Wien über weite Strecken das bessere Team, wir müssen nur noch disziplinierter spielen und dürfen nicht so viele Strafen kassieren, denn das Powerplay ist die größte Waffe der Capitals“, freut sich Thomas Koch über den Sieg und will im zweiten Match wieder als Sieger das Eis verlassen: „An unserem Spielplan wird sich nicht viel ändern, wir werden wieder versuchen in den ersten zehn Minuten kein Tor zu bekommen und den starken Einzelspielern der Wiener, wie Aaron Fox oder den Rodman-Brüder, keine Freiräume lassen.“ Bullen-Headcoach Pierre Pagè sieht den EV Vienna Capitals trotz ihrer Niederlage als Favorit in der Serie. In den bisherigen drei Spielen auf Salzburger Eis konnten die Heimischen nur eines für sich entscheiden (3:2 nach Verlängerung). Caps-Trainer Kevin Gaudet und seine Mannschaft haben die Niederlage vom ersten Spiel bereits abgehakt und konzentrieren sich nun voll auf die zweite Begegnung in Salzburg. Die Wiener konnten bisher zwei von drei Spielen in der Mozartstadt für sich entscheiden, am Donnerstag soll der dritte Sieg her: „Natürlich war es frustrierend als bessere Mannschaft zu verlieren, die Bullen erzielten zwei sehr glückliche Tore & Goalie Reinhard Divis hatte einen Sterntag. Aber deswegen lassen wir die Köpfe nicht hängen, am Donnerstag kann alles anders ausschauen.“ Kevin Gaudet haderte nach dem Spiel vor allem mit der schlechten Chancenauswertung seines Teams: „Wir haben zu viele Möglichkeiten ausgelassen, vielleicht lag es daran, dass wir acht Tage kein Spiel bestritten haben und etwas aus dem Rhythmus sind. In Salzburg müssen wir noch aggressiver spielen und unsere Fehler in der Defensive auf ein Minimum reduzieren.“

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