ÖEHV beschließt Teilnahme von Jesenice an der EBEL

Samstag, 17.Juni 2006 - 16:16
 Hockeyfans.at/Reinhard Eisenbauer

Jetzt ist es auch so richtig offiziell: der ÖEHV hat gestern die Teilnahme des HK Jesenice an der EBEL beschlossen und sämtliche nötigen Schritte in die Wege geleitet. Die Zustimmung aller Bundesligisten wird Anfang Juli noch einmal eingeholt, der Slowenische Verband hat ebenfalls schriftlich zugestimmt. Jesenice ist somit offiziell in der EBEL aufgenommen!Bei der gestrigen Vorstandssitzung wurde beschlossen, dass der HK Jesenice an der Erste Bank Eishockey Liga teilnehmen kann. Die Durchführungsbestimmungen wurden gemeinsam mit der Liga abgesprochen und werden in den nächsten Tagen versendet.

Jesenice hatte bereits am Dienstag die schriftliche Bestätigung des slowenischen Verbandes für eine Teilnahme an der Bundesliga erhalten. Damit waren alle noch offenen Formalitäten erfolgreich erledigt. Die Slowenen arbeiten bereits intensiv an der Zusammenstellung ihres Teams für die Saison 2006/07, wobei noch sehr wenige Gerüchte nach außen dringen. Derzeit spricht man zudem von 4 Legionären, die geholt werden sollen. Falls es das Budget zulässt, könnten es aber auch 6 werden. Ziel ist auf alle Fälle eine Play Off Teilnahme.

Im Rahmen der nächsten turnusmäßigen EBEL-Sitzung, die am 7. Juli in Pörtschach abgehalten wird, steht mit der Abstimmung der bisherigen EBEL-Vereine der letzte noch notwendige Beschluss für die endgültige Aufnahme des HK Acroni Jesenice in die Erste Bank Eishockey Liga 2006/2007 auf der Tagesordnung. Eine reine Formalsache, wie man gegenüber Hockeyfans.at bestätigte.

Ebenfalls vom ÖEHV beschlossen wurde, dass die Liga am 22. September 2006 beginnt und spätestens am 10. April 2007 beendet wird. Damit wurden die bereits auf Hockeyfans.at vor Wochen veröffentlichten Details allesamt bestätigt! Gespielt wird mit vier Grunddurchgängen (Hin- und Rück), Halbfinale „Best-of-Five“, Finale „Best-of-Seven“. Dies war der ausdrückliche Wunsch der EBEL Vereine, da sie sonst die Meinung vertreten, dass die Liga nicht finanzierbar ist.

Quelle: