Spiel 5 entscheidet beide Semifinals in der Nationalliga

Montag, 27.März 2006 - 20:21
 Hockeyfans.at/Reinhard Eisenbauer

Das allerletzte Spiel entscheidet über die Finalteilnehmer der Nationalliga. Morgen steht fest, ob es eine Neuauflage des letztjährigen Finales zwischen EK Zell/See und EHC Oberscheider Lustenau gibt oder vielleicht doch Grunddurchgangssieger EHC Feldkirch 2000 auf Außenseiter EV Zeltweg trifft.Die Ergebnisse des 4. Spieltages im Überblick:

EHC Feldkirch 2000 - EHC Oberscheider Lustenau 2:2 (2:1, 2:3, 3:5, 6:4)
EK Zell am See - EV Zeltweg 2:2 (2:4, 4:3, 4:3, 3:8)

Dienstag, 28.03.2006, 19.30 Uhr
EHC Feldkirch 2000 – EHC Oberscheider Lustenau
Schiedsrichter: Jelinek; Erd, Hütter.

Lustenau verpasste die Chance, bereits am Samstag alles klar zu machen und verwertete den Matchball gegen Feldkirch nicht. Nun müssen die Grün-Gelben in der wahrscheinlich ausverkauften Vorarlberghalle antreten. Die Feldkircher haben mit dem heimischen Fans im Rücken einen entscheidenden Vorteil für sich, erwartet wird wie bereits im letzten Spiel ein offener Schlagabtausch. In Lustenau konnte Feldkirch das Spiel durch zwei Tore von Anthony Iob und eines von Thomas Sticha innerhalb von zwei Minuten umdrehen. Solche Fehler können und wollen sich die Lustenauer nicht mehr leisten, sondern noch einmal Vollgas geben. „Wir werden noch einmal alles geben“, verspricht Coach Mark Nussbaumer. „Wir müssen uns über 60 Minuten voll konzentrieren und dürfen keine unnötigen Fehler machen, dann werden wir ins Finale einziehen!“ Fraglich ist Flügelstürmer Timo Nussbaumer (Schulterverletzung).

Saisonduelle im Grunddurchgang:
EHC Feldkirch 2000 – EHC Oberscheider Lustenau 5:2, 1:2 n.V.
EHC Oberscheider Lustenau – EHC Feldkirch 2000 3:6, 2:1 n.P.

Dienstag, 28.03.2006, 19.30 Uhr
EK Zell/See – EV Zeltweg
Schiedsrichter: Haas; Kaspar, Widmann.

Genauso wie in Vorarlberg alles offen ist es auch in Salzburg. Im letzten Spiel in der Steiermark wurden die Zeller Eisbären eiskalt erwischt, bereits in der ersten Spielminute ging der EV Zeltweg durch einen Treffer von Schweden-Legionär und U18-Teamspieler Michael Schiechl in Führung und gab sie bis zum Ende nicht mehr her. Am Ende gab es einen 8:3-Erdrutschsieg und nach dem 6:0 (am 25.02.2006, ebenfalls gegen Zell) der zweithöchste Sieg der Löwen in der laufenden Saison. Einige Fehler im Defensivbereich sowie individuelle Fehler kosteten die Eisbären den Anschluss. Deshalb heißt es auch, bis morgen an der eigenen Konzentration zu arbeiten, um daheim die Serie für sich entscheiden zu können. Die Formkurve der Löwen ist derzeit ganz oben, sie setzen wie schon im letzten Spiel auf eine geschlossene Mannschaftsleistung. Fünfzig zu Fünfzig stehen die Chancen für einen Finaleinzug: „Wir werden am Dienstag in Zell am See noch einmal alles geben“, so Manfred Hinteregger.

Saisonduelle im Grunddurchgang:
EK Zell/See – EV Zeltweg 4:3, 8:2 EV Zeltweg – EK Zell/See 6:4, 6:0

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