Hannover siegt weiter, diesmal im Shut-Out



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Mittwoch, 16.Januar 2002 - 10:54 - Die Hannover Scorpions setzen ihre Aufholjagd Richtung Play-Off Plätze weiter fort. Am gestrigen Spieltag in der DEL gab es einen Heimsieg im Shut-Out. Den entscheidenden Treffer erzielte ein ex Wiener.

Hannover Scorpions - Kölner Haie 2:1 n.P. (0:1,1:0,0:0)

Mit aller Macht wollen die Hannoveraner noch unter die ersten acht. Auch das höher eingeschätzte Team aus Köln konnte den Run der Skorpione nicht stoppen. In einer ausgeglichenen Partie hatte die Heimmannschaft das besere Ende für sich. Den Siegtreffer und entscheidenden Penalty verwertete der ex Wiener Egor Bashkatov eiskalt. Er bestätigt damit wieder, daß er in Form gekommen ist und trifft endlich wieder. Einen soliden Part spielte auch der Austro-Kanadier Dominic Lavoie in der Abwehr. Er stand zwar in Überzahl am Eis als die Kölner mit einem Short Handed Goal in Führung gingen, spielte dann aber konzentriert weiter und beging keinen Fehler mehr. Am Freitag haben die Cracks rund um Lavoie aber ein schweres Auswärtsspiel, geht es doch gegen den zweiten die Krefeld Pinguine, ob hier der Trend anhält darf bezweifelt werden.

Frankfurt Lions - Adler Mannheim 4:6 (1:1,0:2,3:3)

Besser als erwartet schlugen sich Steve Palmer, Rob Doyle und Vadim Slivchenko gegen den Tabellenführer. Überragend was die Punkte betrifft spielte der Verteidiger Doyle. Den 1:1 Ausgleich erzielte er selbst und zwei weitere Treffer bereitete er vor. Für einen Mann der Defense eine Topleistung. Jedoch aufgrund seiner offensiven Spielweise war er auch bei drei Gegentreffern am Eis. Er saß auch insgesamt vier Minuten in der Kühlbox um sich abzukühlen. Den Treffer zum 4:5 bereitete unter anderem auch unser Superzwerg vor der aber ansonsten blass blieb. Zwei Minuten musste auch er absitzen, aber ohne Folgen für sein Team. Ohne jeglichen Punkt spielte Palmer seinen gewohnt unauffälligen Part und bleibt daher bei -10 Punkten stehen. Am nächsten Spieltag müssen die Lions zu der wiedererstarkten DEG an die Brehmstraße.

Revier Löwen Oberhausen - München Barons 1:2 (1:1,0:1,0:0)

Mit diesem Sieg in der Arena Oberhausen bleiben die Bayern weiter an der Tabellenspitze dran. Die Blau-Weißen verlegten sich aufs Kontern und machten das ganz geschickt. Simon Wheeldon und sein Team spielten gewohnt körperbetont und agierten aus einer soliden Defense. Den Führunstreffer zu Beginn des Spiels konnte der Kapitän vorbereiten und das Spiel auch mit plus einen Punkt beenden. Martin Hohenberger konnte diesem Spiel keine Akzente geben und war beim eintscheidenden Treffer in Überzahl am Eis und ihm blieben daher minus ein Punkt über. Die Berlin Capitals sind nun sein nächster Gegner und ein Sieg wäre wieder einmal erforderlich um noch unter die ersten acht zu kommen. Die Barons hingegen können im Prinzip schon gelassen den nächsten Spielen entgegensehen, erwarten sie doch auch "nur" die Kassel Huskies im Olympia-Eisstadion.

Düsseldorfer EG - Moskitos Essen 3:0 (1:0,2:0,0:0)

Einen ungefärdeten Heimsieg feierten die Cracks der DEG gegen den Tabellenletzten. Das Team incl. Martin Ulrich bleibt daher auf der Erfolgswelle und festigt damit den siebenten Tabellenrang. Die Abwehr ist hier das Prunkstück der Mannschaft, dies schmeichelt natürlich auch den ehemaligen WEV-Kapitän. Dieser stand bei einem Treffer am Eis und erhält daher plus einen Punkt gutgeschrieben. Wir dürfen schon gepannt sein ob die Siegesserie sich auch gegen das Team seines ehemaligen Mitspielers beim WEV, Slivi, fortsetzt.

Krefeld Pinguine - Nürnberg Ice Tigers 0:1 (0:0,0:1,0:0)

Die zweite Niederlage en suite kassierte Christoph Brandner. Der Steirer erzielte, wie sein ganzes Team, nicht einmal einen Treffer zuhause und so kann man einfach keine Spiele gewinnen. Damit sind die Krefelder wieder ein bisschen auf den Boden der Realität zurückgekehrt. Die Torhüter standen im Mittelpunkt dieser Begegnung und konnten überzeugen. Das einzig positive aus Sicht des Österreichers wird sein, daß er beim Gegentreffer nicht am Eis stand und deswegen eine ausgeglichenen +/- Statistik erhielt.

Schwenninger Wild Wings - Augsburg Panthers 3:2 (1:0,2:1,0:1)

Den zweiten Heimsieg in Folge konnten Darcy Werenka und Gerhard Unterluggauer feiern. Sie konnten sich überraschend durchsetzen und der Kanadier konnte auch wieder Punkte sammeln. Im Powerplay bereitete er wieder einmal einen Treffer vor, diesmal den zum 2:1. Wegen Haltens musste er auch zwei Minuten absitzen, dies wird ihm aber nicht schmerzen. Der ex Villacher, Unterluggauer, konnte leider nicht scoren wird dies aber verkraften können. Am nächsten Spieltag gegen die im Moment starken Iserlohn Roosters, gilt es Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.

geschrieben von Alex ein Capitalist