Unterluggauer nächste Saison bei Schwenningen



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Sonntag, 29.April 2001 - 16:42 - Nur das Golf wird zu kurz kommen! Abgang. VSV-Verteidiger Gerhard Unterluggauer wandert zu Schwenningen in die DEL ab. Aufstieg. Der Villacher im Interview über seine Erwartungen in der stärksten Liga. Schwennigen zählt nicht unbedingt zu den ersten Adressen in der deutschen Eishockey-Liga. Warum haben Sie ausgerechnet diesen Klub gewählt?

UNTERLUGGAUER: Ich weiß: Schwennigen ist nicht unbedingt das Topteam in der DEL, aber der Verein hat sich schon in der letzten Saison intensiv um mich bemüht. Außerdem: Ich wollte einfach um jeden Preis in die deutsche Eishockeyliga. Das ist mir jetzt ja gelungen.

Es scheint ja so, als würden dort Milch und Honig fließen?UNTERLUGGAUER: So ist es auch wieder nicht, aber es ist einfach eine große sportliche Herausforderung für jeden Eishockeyspieler, in einer der stärksten europäischen Liga zu spielen. Dort gibt es keine schlechten Gegner, da kann jeder jeden schlagen. Außerdem gehe ich davon aus, dass ich in Schwenningen mehr Eiszeit als bei anderen Klubs bekommen werde und dadurch natürlich auch zeigen kann, was ich wirklich drauf habe.

Deshalb auch nur der Einjahresvertrag?UNTERLUGGAUER: Ja, ich sehe Schwenningen in erster Linie einmal als Sprungbrett für eine weitere Tätigkeit in der DEL.

Kann man dort als Eishockeyspieler mehr verdienen als in Österreich?UNTERLUGGAUER: Nicht wesentlich mehr, denn in Österreich hatte ich bereits einen Namen. In Deutschland muss ich mir den erst hart erarbeiten.

Wann ist Arbeitsbeginn in Schwenningen?UNTERLUGGAUER: Anfang August.

Da wird ja heuer im Sommer das Golfspielen wohl etwas zu kurz kommen?UNTERLUGGAUER: Das nehme ich gerne in Kauf, denn nach der hoffentlich erfolgreichen WM in Deutschland gibt es dafür ohnehin noch Zeit genug.