Inline Hockey: Vorrunde in der Gruppe OST fest in Wiener Hand



Teilen auf facebook


Samstag, 15.Mai 2004 - 22:34 - Heute wurde die Hinrunde in der Gruppe Ost gespielt. Eine kleine Überraschung waren die drei Niederlagen des ERC Hockeycenter Graz. Die steirische Mannschaft, die seit einem Monat trainieren, kamen mit den Platzverhältnissen in der Albert Schultz Halle nicht zurecht.

"Der Belag in der Halle ist eine Katastrophe. Es war eine reine Rutschpartie," zeigt sich Teammanager Armin Baier nicht erfreut. "Das allein soll aber keine Ausrede sein. Leistungsträger wie Jäger oder Pollross haben gefehlt. Allerdings haben die spielenden Leistungsträger nicht das gespielt, was man von ihnen erwartet," ist Baier mit der Mannschaftsleistung auch nicht zufrieden.



Die Grazer gaben viele Schüsse auf die gegnerischen Gehäuse ab, scheiterten zumeist am Torhüter bzw. den Torstangen.



Den Wiener Wölfen hingegen ging es bei weitem besser. "Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert," freut sich Markus Wintersteiner.



Das erste Spiel verloren die Wölfe gegen den HSV noch knapp mit 5:6. Die Grazer Mannschaft holte gegen die Wölfe zwar noch einen 1:6 Rückstand auf, verlor am Ende doch mit 5:6. Mödling hatte das Pech, zweimal hintereinander zu spielen.



"Unser Torhüter war nach dem zweiten Spiel schon sehr müde," nennt Mödlings Manager Mario Böhm eine der Gründe für die hoch ausgefallene 3:15 Niederlage gegen die Wiener Wölfe.



"Nach dem Spieltag sind die Wölfe meine Favoriten. Sie haben drei ausgeglichene Linien und können so ein unheimliches Tempo fahren," zeigt sich Böhm beeindruckt.



Mit der Leistung seiner eigenen Mannschaft ist Mario Böhm sehr zufrieden. Am Torverhältnis müssen die Mödlinger noch arbeiten. Positiv die Leistung und der Einsatz der Harand-Brüder, Chris und Patrick. "Sie waren für die routinierten Spieler heute sicher ein Vorbild," so Böhm.



Bei den Wölfen konnten unter anderem Gregor Baumgartner und Stuart Altvater überzeugen.



Der HSV Rollerhockey ging als Favorit in das Vorrundenturnier. Sie konnten zwar zwei Siege gegen die Wiener Wölfe und Graz einfahren, überzeugt haben sie dennoch nicht. "Die beiden Slowaken Stano Jelinek und Maros Bartek haben sicherlich nicht das gezeigt, was sie im Stande sind zu spielen," zeigt sich Mario Böhm von den Legionären der Konkurrenz enttäuscht. Von den heimischen Spielern konnten Steindl, Dornhofer und Güntner auch nicht ihre gewohnte Leistung bringen.



Kurioses am Rande der Turniers: Mario Böhm und Christian Gross nehmen trotz aller Strapazen morgen am Vienna City Marathon teil.



Ergebnisse:



1. Spiel:
IHC La Roche Wiener Wölfe - HSV Rollerhockey 5:6
Tore: Baumgartner (2), Dorazil, Kink, Kniebügel resp. Güntner (2), Dornhofer (2), Sykora, Dechant



2. Spiel:
ERC Hockeycenter Graz - HC Icesports Mödling 3:5
Tore: Bacher, Wanner, Pretterhofer resp. Chris Harand (2), Poche, Patrick Harand, Christian Gross




3. Spiel:
IHC La Roche Wiener Wölfe - ERC Hockeycenter Graz 8:5
Tore: Dolezal (2), Privoznik, Frisch, Altvater, Kniebügel, Baumgartner, Niec resp. Bacher (2), Gruber (2), Wanner



4. Spiel:
HSV Rollerhockey - HC Icesports Mödling 1:5
Tore: Dornhofer resp. Placer (3), Böhm, Jopp



5. Spiel:
HC Icesports Mödling - IHC La Roche Wiener Wölfe 3:15
Tore: Chris Harand, Placer, Jopp resp. Dolezal (3), Altvater (3), Niec (2), Wildnig, Privoznik, Frisch, Dorazil (2), Kniebügel, Baumgartner



6.Spiel:
HSV Rollerhockey - ERC Hockeycenter Graz 7:4
Tore: Bartek (3), Dechant (2), Güntner, Jelinek resp. Kothgasser, Baier, Wanner, Unterweger