Nationalteam: Österreich will zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel gegen Deutschl



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Donnerstag, 08.April 2004 - 21:54 - Zwei Tage noch, dann trifft Österreich in der Albert-Schultz-Halle in Wien auf das deutsche Nationalteam. Das Spiel gegen den "großen Bruder" ist das erste von vier Vorbereitungsspielen der österreichischen Nationalmannschaft für die WM 2004. Die geht am 24. April los, bis dahin geht es noch zweimal gegen Deutschland und einmal gegen Dänemark (21.4., 19.15 Uhr, Albert-Schultz-Halle).





Nationalteamtrainer Herbert Pöck hat ein Aufgebot von 23 Spielern zusammengestellt, die den Deutschen die zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel zufügen sollen. Österreich hatte am 2. Februar 2004 in Bad Tölz das erste Mal seit 10 Jahren gegen Deutschland gewonnen (2:0). Pöck über die Erwartungen: "Ich will sehen, wer von diesen Spielern mit einem A-Gruppen-Gegner zurecht kommt. Immerhin sind vom Spitzenspieler bis zum Hoffnungsträger alle Ligaspieler dabei." ÖEHV-Präsident Dr. Dieter Kalt sieht gute Chancen, dass es einige ins WM-Team schaffen: "Es ist durchaus möglich, dass der eine oder andere ein Leiberl für Prag bekommt, es sind noch einige Plätze offen."



Die Mannschaft wird sich bis zum Anpfiff der WM noch stark verändern. Sollte die Erste Bank Eishockey Liga bereits heute entschieden sein, fahren die Kärntner Nationalteamspieler bereits am Dienstag mit zum Trainingslager nach Deutschland. Pöck: "Rund zehn Spieler werden neu dazukommen." Dazu zählen auch sein Sohn Thomas (New York Rangers/NHL), Bernd Brückler (University of Wisconsin) und Thomas Vanek (University of Minnesota), die nächsten Montag in Österreich eintreffen. Wann und ob Christoph Brandner (Houston Aeros/AHL) und Reinhard Divis (St. Louis Blues/NHL) einrücken, ist noch völlig offen. Fix steht, dass die zwei "Nordamerikaner" kommen, sobald die Meisterschaft für sie beendet ist.



Ein Sorgenkind ist Gerhard Unterluggauer: Seine Handgelenksverletzung zwingt ihn derzeit zur Untätigkeit. Er trainiert zwar am Eis, aber nur ohne Stock, da das Gelenk bei Belastung sofort anschwillt und unbeweglich wird. "Ich hoffe, dass wir in den nächsten Tagen eine Lösung finden. Ein gesunder Unterluggauer ist ein wichtiger Bestandteil des Teams", so Pöck.