SALZBURG,AUSTRIA,18.MAR.16 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, play off, semifinal, EC Red Bull Salzburg vs VSV Villach. Image shows Miha Verlic (VSV) and Ben Walter (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Mathias Mandl - For editorial use only. Image is free of charge. GEPA pictures/ Mathias Mandl

Break für den VSV! Meister Salzburg verliert Heimspiel



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Freitag, 18.März 2016 - 22:03 - Der Meister wackelt! Red Bull Salzburg hat Spiel 3 in der Halbfinalserie gegen den VSV mit 3:4 verloren und damit schafften die Adler das Break! Die Kärntner liegen mit 2:1 in Front, können am Dienstag zu Hause auf den Matchpuck spielen.

Zu Beginn drückte Salzburg den VSV in deren Verteidigungsdrittel, doch Chancen gab es noch wenige. Die beste dieser wenigen Möglichkeiten hatte Konstantin Komarek, er wurde vor dem Tor bedient, kam aber nicht mehr an den Puck, das Tor wäre jedenfalls leer gewesen. Und die Tore die man nicht schießt, bekommt man: dieser Spruch erwies sich mal wieder als richtig, denn die Villacher konterten Salzburg perfekt aus. Brunner mit dem Querpass auf Johner der mitgefahren war und es stand 0:1 aus Sicht der Gastgeber.

Nur wenige Sekunden später – MacKiernan war gerade von der Strafbank zurückgekommen – wäre es bald 2:0 für den VSV gestanden, doch Verlic verpasste die Scheibe, auch hier wäre der Kasten der Bullen weit offen gewesen. Stattdessen schaffe Salzburg den Ausgleich: Per Ledin schickte Trattnig auf die Reise, der tankte sich duch die Kärntner Defense durch und hob den Puck über Lamoureux ins Tor.

Es waren gerade einmal zehn Minuten gespielt und die Fans im Volksgarten durften das dritte sensationelle Tor erleben. Diesmal war wieder Villach am Zug, der Schuss von MacKiernan landete auf der Bande hinter dem Tor und sprang von dort nach vorne, wo Rick Schofield den kuriosen Rebound zum 2:1 für die Gäste verwertete.

Ähnliches Bild wie am Spielanfang auch im zweiten Drittel, die Bullen im Vorwärtsgang, doch viel zu unpräzise im Abschluss. Erst ein Powerplay konnte Villach wieder in Gang bringen, und gleich zweimal wurde es brenzlig für Juuso Riksman, doch er konnte beide Male mit einem Toe-Save entschärfen. Auf der Gegenseite hatten die Bullen eine riesige Chance auf einen Shorthander, doch auch der sollte nicht gelingen. Ein McBride-Schuss wurde von Riksman gefährlich knapp am Tor vorbei abgefälscht, gleich darauf trug ein Konter von Welser ebenfalls keine Früchte für Salzburg.
Doch in der 35. Minute war es dann so weit und die Red Bulls durften über den lange ersehnten Ausgleich jubeln als Brett Sterling einen Rebound zum 2:2 verwertete. Und dieser Ausgleich verleihte ihnen Flügel, denn nur eine Minute später hob Alexander Rauchenwald den Puck backhand unter die Latte und stellte auf 3:2, der Turnaround damit perfekt. Immer öfter fielen jedoch in dieser Partie die Scheidsrichter mit falschen Entscheidungen auf, so wurde Lamoureux nachdem er einen Helm eines Bullen zertreten hatte nicht bestraft, dafür jedoch Matthias Trattnig für die Kritik.

Villach gelang nach sechs Minuten im dritten Abschnitt der Ausgleich zum 3:3 durch Rick Schofield, damit war das Spiel wieder bei Null. Salzburg startete abermals eine Druckphase und kam zu guten Chancen, Lamoureux aber auf dem Posten. Im Endspurt kippte das Spiel aber endgültig zugunsten der Villacher, die knapp vor dem Ende noch durch Gerhard Unterluggauer mit 4:3 in Führung gehen konnten. Die Bullen schafften es nicht mehr an den erneuten Ausgleich zu kommen und müssen sich geschlagen geben. Villach schafft damit das Break in der Serie und hat die Chance am Sonntag in Villach für eine Vorentscheidung zu sorgen. (Felix Gradinaru)

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EC Villacher SV
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Quelle:red/fg