photo_424495_20130920.jpg EXPA Thomas Haumer

Red Bulls schlagen Straubing mit 5:0



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Dienstag, 15.März 2016 - 23:17 - Der EHC Red Bull München hat das erste Spiel im Playoff-Viertelfinale gegen die Straubing Tigers dank einer starken Leistung mit 5:0 (2:0|1:0|2:0) gewonnen. Vor 5.240 Zuschauern entwickelte sich eine intensive Partie, in der Steve Pinizzotto und Michael Wolf die Hausherren im ersten Abschnitt in Führung brachten. Nach dem Wechsel erhöhte Matt Smaby auf 3:0. Im Schlussabschnitt verhinderte München mit einer konzentrierten Defensivleistung den Anschlusstreffer und erhöhte dann durch Keith Aucoin und Jeremy Dehner auf 5:0. Torhüter David Leggio gelang in seiner ersten DEL-Playoff-Partie ein Shutout. München führt durch den Sieg in der „Best-of-Seven-Serie“ mit 1:0.

Von der ersten Minute an hatte das Spiel alles, was eine Playoff-Partie auszeichnet: Tempo, harte Zweikämpfe und Torszenen. München versuchte vor heimischem Publikum das Spiel zu machen, während Straubing auf schnelle Konter setzte. In der zweiten Minute prüften die Gäste zweimal Münchens Torhüter David Leggio, auf der Gegenseite scheiterte Mads Christensen kurz darauf per Bauerntrick. In der fünften Minute gelang dem EHC dann das, was er beim Viertelfinal-Aus in der vorigen Saison gegen Wolfsburg nicht schaffte: Ein Tor vor heimischem Publikum. Bei angezeigter Strafe drückte Steve Pinizzotto den Bandenabpraller nach einem St-Denis-Schlagschuss über die Linie. Michael Conolly tauchte kurz nach der Powerbreak frei vor dem Münchner Gehäuse auf, verzog allerdings knapp (11.). Dann rettete David Leggio mit einem starken Reflex gegen den durchgestarteten Steven Zalewski die knappe Führung. München wurde gegen Ende des Drittels wieder zwingender. Nachdem Daniel Sparre zweimal knapp scheiterte (17.), machte es Michael Wolf besser. Der Kapitän nahm einen scharfen Pass von Jason Jaffray direkt und traf flach ins linke Eck (18.).

Nach dem Seitenwechsel drängten die Hausherren auf den dritten Treffer. Dominik Kahun hatte bei einem Abpraller das leere Tor vor sich, Straubings Goalie Matt Climie brachte aber im letzten Moment den Schoner an die Scheibe. Dann lieferten sich Torschütze Steve Pinizzotto und Sean O'Connor einen Faustkampf, für den beide eine Zehn-Minuten-Strafe kassierten. Da der Straubinger aufgrund einer Unsportlichkeit eine zusätzliche Disziplinarstrafe erhielt, war für ihn die Partie nach 23 Minuten beendet. In der Folge konnten die Gäste zwei Powerplays nicht nutzen, weil Münchens Defensive um Torhüter David Leggio diszipliniert verteidigte. Maximilian Kastner hatte in der 31. Minute das 3:0 auf dem Schläger, er scheiterte nach starker Vorarbeit von Michael Wolf aber am Schoner von Matt Climie. Matt Smaby gelang es wenig später per Handgelenkschuss den Straubinger Goalie zum dritten Mal zu bezwingen (33.).

Im Schlussabschnitt wurden die Straubinger offensiver, sogar in Unterzahl störten sie die Red Bulls beim Spielaufbau. Bis auf eine gute Chance von Thomas Brandl, der plötzlich alleine vor Münchens Tor auftauchte und an David Leggio scheiterte, konnten sich die Gäste allerdings offensiv nicht auszeichnen. In der 48. Minute sorgte ein Münchner Doppelschlag für die Vorentscheidung: Bei 4-gegen-3-Überzahl hatte Keith Aucoin viel Platz, kurvte von der Seite vor das Tor und schloss ansatzlos in den rechten Winkel ab. Nur 30 Sekunden später – bei vier gegen vier - erhöhte Jeremy Dehner sogar auf 5:0. Die Vorarbeit kam von Steve Pinizzotto, dem damit ein Gordie-Howe-Hattrick gelang (Tor, Assist und Faustkampf). Straubing wechselte nach dem Gegentreffer den Torhüter, für Matt Climie kam Dustin Strahlmeier ins Spiel. Die Gäste hatten in der Folge zwar eine Drangphase, der Ehrentreffer gelang den Niederbayern allerdings nicht mehr, sodass es beim 5:0-Erfolg der Red Bulls blieb.


Quelle:red/PM