06.03.2016, Albert Schultz Halle, Wien, AUT, EBEL, UPC Vienna Capitals vs EC VSV, Viertelfinale, 5. Spiel, im Bild Greg Holst (EC VSV, Headcoach) // during the Erste Bank Icehockey League 5th quarterfinal match between UPC Vienna Capitals and EC VSV at the Albert Schultz Halle in Vienna, Austria on 2016/03/06. EXPA Pictures © 2016, PhotoCredit: EXPA/ Alexander Forst EXPA/ Alexander Forst

Villach schießt Vizemeister Wien in den Urlaub



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Sonntag, 06.März 2016 - 20:33 - Der VSV steht als erstes Team der diesjährigen EBEL Play Offs im Halbfinale! mit 3:2 setzten sich die Villacher nach Verlängerung in Spiel 5 durch und gewannen damit in der Best of Seven Serie mit 4:1 Siegen. Die Kärntner damit in der Vorschlussrunde, die Capitals im Sommerurlaub.

?Siegen oder Fliegen hieß das Motto für die UPC Vienna Capitals im fünften Viertelfinalspiel gegen den EC VSV. Dementsprechend druckvoll starteten die Caps in das Spiel und machten gehörig Druck. Der von seiner Sperre zurückgekehrte Troy Milam brachte den ersten Schuss des Spiels an, JP Lamoureux wehrte aber sicher ab. Auf der anderen Seite erarbeitete sich Eric Hunter die erste Möglichkeit, aber auch hier ging das Duell an Keeper Nathan Lawson. Nach drei Minuten sorgte die heute starke vierte Linie der Wiener für das erste Tor, Julian Grosslercher stand goldrichtig und schob ein. Wenig später hatte Dustin Johner die Möglichkeit zum Ausgleich am Schläger, scheiterte allerdings beim Abschluss.

Die Hausherren hatten weiterhin mehr vom Spiel, konnten aber auch in Überzahl nicht nachlegen. Die Gäste taten sich gegen die kompakt stehende Caps-Defensive schwer, die beste Chance vergab Gerhard Unterluggauers im Slot, sein Schuss war zu zentral und kein Problem für Nathan Lawson. Die Caps gingen mit einer 1:0 Führung in die erste Pause. Nach gerade mal 18 Sekunden im zweiten Drittel gelang Benjamin Petrik nach sehenswerter Vorarbeit von Rick Schofield der Ausgleich.

In der 29. Minute trat abermals dieses Duo in Erscheinung, mit gleicher Rollenverteilung: Schofield auf Petrik, der die Partie mit seinem zweiten Treffer drehte. Der VSV machte auch nach dem Führungstreffer weiter Druck, Eric Hunter scheiterte jedoch an Lawson. Villach behielt das Überwasser, Wien tat sich schwer mit dem Spielaufbau und kam kaum zu Chancen. Mitten in der Druckphase der Kärntner gelang den Caps der Ausgleich: Die Gastgeber brachten die Scheibe vor das Tor und Andreas Nödl (38.) musste nur einschieben. Der Ausgleichstreffer gab den Wienern sichtlich Aufwind, nach einer vergeben zwei gegen eins-Möglichkeit blieb es beim 2:2 nach 40 Minuten.

Er war also alles für ein spannendes, vermeintlich letztes, Drittel angerichtet. Die Caps nahmen den Schwung aus dem Mitteldrittel mit und setzten Villach weiter unter Druck. Danny Bois erarbeitete sich eine gute Möglichkeit, sein Schuss verfehlte nur knapp das Tor der Villacher. Wenig später lief VSV-Stürmer Daniel Nageler alleine auf Nathan Lawson zu. Der Caps Goalie entschärfte aber sehenswert die Großchance. Beide Teams kamen nun zu mehreren Möglichkeiten, doch die Schlussmänner blieben souverän und ließen nichts mehr durch. Lawson bestach dabei mit einigen „Big Saves“, womit es in die Verlängerung ging.

Diese starteten die Gäste mit einer mehr als einminütigen Überzahl, die jedoch keine Entscheidung brachte. Beide Seiten wollten Fehler vermeiden, Torchancen waren in den ersten Minuten Mangelware. Die Wiener hatten zwar zunächst die besseren Chancen, die größte Möglichkeit vergab aber Christof Kromp auf der Gegenseite. Es dauerte bis zur 77. Minute, als Dustin Johner im Powerplay den entscheidenden Treffer erzielte.

UPC Vienna Capitals – EC VSV 2:3 n.V. (1:0,1:2,0:0,0:1)
Tore VIC: Grosslercher (3.), Nödl (38.)
Tore VSV: Petrik (21, 29.), Johner (77.)

Endstand in der Best-of-seven-Serie, VIC – VSV: 1:4

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EC Villacher SV


Quelle:red/Erste Bank Eishockey Liga