05.01.2016, Messestadion, Dornbirn, AUT, EBEL, Dornbirner Eishockey Club vs EC VSV, 40. Runde, im Bild Matt Kelly, (EC VSV, #44)// during the Erste Bank Icehockey League 40th round match between Dornbirner Eishockey Club and EC VSV at the Messestadion in Dornbirn, Austria on 2016/01/05, EXPA Pictures © 2016, PhotoCredit: EXPA/ Peter Rinderer EXPA/ Peter Rinderer

Villach lässt sich auch von Graz nicht aufhalten



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Freitag, 29.Januar 2016 - 22:15 - Der VSV bleibt das Maß der Dinge in der Quali-Runde der EBEL! Die Kärntner feierten gegen die zäh kämpfenden Graz 99ers einen 3:2 Heimsieg und bleiben damit klarer Tabellenführer und auf Play Off Kurs. Für die Steirer die nächste Schlappe und weiterhin der letzte Platz in der unteren Tabellenhälfte.

Mit dem EC VSV empfing der souveräne Tabellenführer der Qualifikationsrunde das Schlusslicht, das zuletzt zu Hause gegen den KAC mit 1:8 untergegangen war. Der am Vorabend eingetroffene slowakische Verteidiger, Richard Stehlik, in der Vergangenheit schon in Schweden, Russland und Tschechien tätig, gab an der Seite von Gerhard Unterluggauer sein Debüt im Dress der Blau-Weißen, die überaus ambitioniert in die Partie starteten. Christoph Kromp (2.) und Eric Hunter (4.) wurden früh bei Sebastian Dahm vorstellig, ehe es in Minute sechs erstmals klingelte. Miha Verlic vernaschte bei seinem Kreativitätsanfall drei Grazer Verteidiger und schlenzte die Scheibe platziert ins Kreuzeck. Danach kippte das Spiel, Graz wurde von Minute zu Minute stärker und kam verdient durch den sträflich von Neuzugang Stehlik im Slot alleine gelassenen Roland Kaspitz zum 1:1-Pausenstand (18.).

Eröffnet wurde der Mittelabschnitt von einer Villacher Kombination, die allerdings die 99ers-Führung bedeutete. Nach etwas mehr als zwei Minuten bediente Philipp Pinter Sturmpartner Roland Kaspitz, der JP Lamoureux verladen und nach seinem Doppelpack jubelnd abdrehen konnte. Villach hatte neun Minuten später eine Antwort parat, als Ryan McKiernan den Puck in Überzahl unhaltbar unter den Querbalken hämmerte. Weil Lamoureux kurz der Pause ein Zusevics-Solo entschärfen konnte, ging es wieder mit Remis in die Kabinen.

Hätte Philipp Pinter in Minute 46 aus kurzer Distanz getroffen, wäre das Spiel vielleicht anders ausgegangen. So machte Lamoureux‘ Parade die Adler, die im Schlussabschnitt zu Chancen im Minutentakt kamen, erst heiß. Getroffen haben sie am Ende nur noch einmal, als Eric Hunter das Spielgerät in Überzahl über die Linie stocherte. Das reichte aber, da sich Graz in der Schlussphase durch eine Strafzeit von Kyle Beach (8 Strafminuten in diesem Spiel) selbst schwächte und nicht mehr ins Spiel kam.

EC VSV – Moser Medical Graz99ers 3:2 (1:1,1:1,1:0)
Tore VSV: Verlic (6.), McKiernan (32./pp1), Hunter (52./pp)
Tore G99: Kaspitz (18.,23.)

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EC Villacher SV


Quelle:red/Erste Bank Eishockey Liga