28.12.2015, Albert Schultz Halle, Wien, AUT, EBEL, UPC Vienna Capitals vs EC VSV, 36. Runde, im Bild Benjamin Petrik (EC VSV) // during the Erste Bank Icehockey League 36th round match between UPC Vienna Capitals and EC VSV at the Albert Schultz Halle in Vienna, Austria on 2015/12/28. EXPA Pictures © 2015, PhotoCredit: EXPA/ Alexander Forst EXPA/ Alexander Forst

Villach lässt sich von Fehervar nicht überraschen



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Sonntag, 03.Januar 2016 - 19:58 - Der VSV stürmt weiterhin unaufhaltsam in Richtung Play Offs! Die Villacher besiegten heute Fehervar mit 3:1, feierten damit schon den neunten Sieg in Serie und sind damit weiterhin nur einen Punkt hinter Platz 3 in der Tabelle. Fehervar muss sich wohl mit Rang 9 abfinden.

Ohne Nico Brunner, Gerhard Unterluggauer und den gesperrten Brock McBride dafür aber mit den wiedergenesenen Patrick Platzer und Mark Santorelli angetreten, lieferte sich der EC VSV mit Fehervar AV19 gerade zu Beginn ein munteres Hin und Her mit einem Chancenplus der Gastgeber. Die dezimierten Ungarn – ohne Banham, Benk, Conolly, Kinasevic und Kovacs– setzten vor allem im Konter Akzente. Der VSV ging dann in der siebten Minute in Überzahl in Führung: Benjamin Petrik lenkte einen Schlacher-Schlagschuss zum vierten Powerplaytor im matchüber-greifend vierten Powerplay ins Gehäuse. Danach erlosch das Offensivfeuer der Gäste, jenes der Adler entbrannte erst so richtig. Nur Kapital konnten sie aus ihren zahlreichen Chancen bis zur Pause keines mehr schlagen.

Und so machten dann die Gäste aus dem Nichts das Tor. Neun Sekunden waren gespielt, da wollte JP Lamoureux das Spiel schnell machen. Sein Passversuch wurde von Daniel Koger abgefangen und ins leere Gehäuse bugsiert. In der Folge wirkten die Adler indisponiert. Das Spiel wurde rauer, emotionaler, dadurch aber nicht unbedingt besser. Torchancen waren Mangelware. Als die Draustädter wieder einmal in Überzahl spielten, folgte die Führung auf den Fuß. Eric Hunter fasste sich ein Herz und brachte das Spielgerät direkt im Kreuzeck unter.

Im letzten Abschnitt tischten die Ungarn erfrischende Offensivaktionen auf. Das einzige, was den Gästen nicht gelingen wollte, war der Ausgleich. So entschied der neue „Torschütze vom Dienst“ beim VSV das Spiel. Dustin Johner beförderte die Scheibe fünf Minuten vor dem Ende zwischen den Beinen von Fehervar-Keeper Miklos Rajna hindurch zum 3:1-Endstand. Damit rücken Greg Holsts Mannen auf Platz vier in der Tabelle vor.

EC VSV – Fehervar AV19 3:1 (1:0,1:1,1:0)
Tore VSV: Petrik (7./pp1), Hunter (36./pp1), Johner (55.);
Tore AVS: Koger (21.);

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EC Villacher SV
Fehervar AV19


Quelle:red/Erste Bank Eishockey Liga