28.03.2014, Eiswelle, Bozen, ITA, EBEL, HCB Suedtirol vs EC VSV, Halbfinale, best of five, 3. Spiel, im Bild Curtis Fraser (Villach) nach seinem Treffer zum 0:2 // Curtis Fraser (Villach) nach seinem Treffer zum 0:2 during the Erste Bank Icehockey League Playoff Semifinal 3rd match between HCB Suedtirol and EC VSV at the Eiswelle in Bozen, Italy on 2014/03/28. EXPA Pictures © 2014, PhotoCredit: EXPA/ Johann Groder EXPA/ Johann Groder

Der VSV feiert ersten Sieg in Bozen und erzwingt Spiel 4!



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Freitag, 28.März 2014 - 21:48 - Der VSV hat die Halbfinalserie gegen den HC Bozen noch einmal nach Villach geholt! Die Kärntner Offensivmaschine begann im dritten Match gegen den HCB so richtig zu schnurren und überrollte die Italiener vor 5.366 Fans mit 5:1. Damit haben die Villacher am Sonntag die Chance, die Best of Five Serie vor eigenem Publikum auszugleichen!

Nach zwei Niederlagen im Best-of-Five-Halbfinale der Erste Bank Eishockey Liga stand der EC VSV im dritten Spiel beim HCB Südtirol bereits mit dem Rücken zur Wand und genauso trat die Mannschaft von Coach Hannu Järvenpää in der Anfangsphase auch auf. Die Villacher spielten sehr konzentriert im eigenen Drittel, schnörkellos nach vorne und versuchten von Anfang an Druck zu machen. In der achten Spielminute nützten die Gäste schließlich auch das erste Powerplay des Spiels, Kapitän Gerhard Unterluggauer nahm sich von der blauen Linie ein Herz und versenkte den Puck, unhaltbar für HCB-Goalie Jaroslav Hübl, im Tor. Nur 94 Sekunden später durften die Kärntner zum zweiten Mal jubeln, Curtis Fraser verwertete einen Abpraller zur 2:0-Führung.

Das zweite Gegentor war so etwas wie ein Weckruf für die Südtiroler, die plötzlich viel engagierter wirkten und das Spiel mit Fortdauer des ersten Drittels immer mehr an sich rissen. VSV-Keeper J.P. Lamoureux war es aber zu verdanken, dass der VSV die Zwei-Tore-Führung in die erste Pause bringen konnte.

Im zweiten Drittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Bozener drückten und vernachlässigten etwas die Defensive wodurch sich den Villachern immer wieder Chancen im Konter eröffneten. Auch ließen die Füchse zwei Riesenchancen auf das 1:3 aus, sowohl Markus Gander, als auch Trenton Whitfield zogen alleine auf Lamoureux, scheiterten allerdings am Goalie. Besser machten es die Gäste, die erneut eine numerische Überlegenheit durch Erik Hunter (30.) nutzten, auf 3:0 stellten und damit auch für die frühe Vorentscheidung in diesem Spiel sorgten.

Ryan stellt neuen Liga-Punkterekord auf
Nach lediglich 19 Sekunden im Schlussabschnitt war das Spiel endgültig entschieden. Eric Hunter reagierte nach einem Unterluggauer-Schuss am schnellsten und traf per Nachschuss zum 4:0 für die Adler. Besonderen Grund zur Freude über dieses Tor konnte auch Derek Ryan haben, der mit seinem dritten Assist an diesem Abend den Liga-Punkterekord von Todd Elik aus der Saison 2006/07 übertraf und nun bei 99 Punkten (40G/59A) hält. Die Treffer von Marco Pewal (44.) bzw. David Laliberte (45./pp) hatten nur noch statistischen Wert, änderten aber nichts mehr am klaren 5:1-Sieg des VSV. Die Villacher Adler konnten mit diesem Sieg in der Serie auf 1:2 verkürzen und haben im Heimspiel am Sonntag die Chance in der Best-of-Five-Serie auf 2:2 zu stellen und ein entscheidendes Spiel am Dienstag in Bozen zu erzwingen.

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Quelle:Erste Bank Liga