23.03.2014, Eiswelle, Bozen, ITA, EBEL, HCB Suedtirol vs EC VSV, Halbfinale, 1. Spiel, im Bild Rick Schofield (Bozen) gegen Mario Lamoureux (Villach) // during the Erste Bank Icehockey League Playoff Semifinal 1th match between HCB Suedtirol and EC VSV vs UPC Vienna Capitals at the Eiswelle Hall, Bozen, Italy, 2014/03/23, EXPA Pictures © 2014, PhotoCredit: EXPA/ Johann Groder EXPA/ Johann Groder

VSV muss gegen Bozen mit Heimsieg antworten



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Montag, 24.März 2014 - 14:47 - Der EC VSV empfängt am Dienstag in Spiel 2 der Best-of-5-Halbfinalserie den HCB Südtirol. Die Füchse, die bisher alle 5 Play-off-Spiele gewannen, können sich mit einem Sieg bereits drei Matchbälle sichern.

Zum 500. Mal streift Gerhard Unterluggauer am Dienstag im Heimspiel gegen den HCB Südtirol in einem Bundesliga-Spiel den VSV-Dress über. Zwei Mal gewann der 37-Jährige mit den Adlern bereits den Meistertitel und zwar in seiner Debütsaison 1992/93 und 1998/99. Außerdem spielte der Defender bei den Brandon Wheat Kings in der Ontario Hockey League, in der DEL für die Schwenninger Wild Wings und die Düsseldorfer EG und vor der Heimkehr nach Villach 2009/10 auch fünf Saisonen in Innsbruck. Zu seinen Karriere-Highlights zählen die zwei Meistertitel mit den EC VSV, wobei der Routinier am zweiten Titel einen deutlich größeren Anteil hatte: „Beim zweiten Titel 1998/99 war ich schon mehr involviert. Wir hatten damals eine Ausnahmemannschaft mit Marty Murray, Gino Cavallini und Jean-Yves Roy“, erinnert sich Gerhard Unterluggauer. Marty Murray machte damals 102 Punkte (40 Treffer) für die Blau-Weißen. Ein Wert, den die Villacher Liga-Topscorer Derek Ryan (95) und John Hughes (94) heuer überbieten können. Erinnerungen an 1998/99 werden wach und man darf in Villach sogar vom Titel träumen: „Mit unserer Mannschaft ist in dieser Saison alles möglich!“, tönte Villachs Kapitän.

Dorthin ist es aber noch ein weiter Weg. In der Best-of-five-Halbfinalserie gegen den HCB Südtirol liegt Villach 0:1 zurück. Bei der 1:2-Niederlage am Sonntag in Bozen kassierte man beide Gegentreffer im ersten Drittel und der Gegner ließ auch kaum Chancen von John Hughes und Co. zu. „Wir haben die ersten 30 Minuten verschlafen. Der Gegner spielte aber auch sehr kompakt. Trotzdem haben wir vier Break-Aways gehabt und unsere Möglichkeiten vorgefunden. Mit Fortdauer der Partie sind wir dann immer besser ins Spiel gekommen und haben gesehen, dass für uns was möglich ist.“, berichtete Villachs Kapitän. Auch ins Viertelfinale starteten die Draustädter mit einer Niederlage bei den UPC Vienna Capitals und marschierten dann ohne Probleme in das Semifinale. Daheim zeigte sich die Truppe von Hannu Järvenpää in dieser Saison zudem sehr stark und konnte in der Post-Season bisher beide Heimspiele für sich entscheiden. „Wir wollen zu Hause unbedingt gewinnen und die Serie ausgleichen! Daheim zeigten wir bisher solide Spiele. Wir müssen kompakt auftreten, weniger Strafen nehmen und unser Chancen nützen“, so Unterluggauer.

Während Verteidiger Klemen Pretnar beim EC VSV weiterhin ausfällt, wird Nico Brunner, der in Bozen grippig fehlte, im Line-up zurückerwartet.

HCB Südtirol reist mit blütenweißer Play-off-Weste nach Villach
Der HCB Südtirol gewann auch sein fünftes Play-off-Spiel! Die Füchse besiegten zum Semifinal-Auftakt am Sonntag zu Hause den EC VSV 2:1. Die beiden Treffer des Italienischen Rekordmeisters erzielten Marco Insam und Mark Santorelli bereits im ersten Drittel. Und im eigenen Drittel ließen Alexander Egger und Co. erneut nur wenige Chancen ihres Gegners zu. „Wir spielten bisher in allen fünf Play-off-Partien ziemlich gut. Wir zeigten auch gegen Villach ein solides Spiel, agierten kompakt im eigenen Drittel und nahmen wenig Strafen (2), was gegen ein starkes Power Play-Team, wie den EC VSV sehr wichtig ist. Im ersten Drittel haben wir die Adler komplett aus dem Spiel gehalten. Jetzt ist unser ganzer Fokus aber schon auf Spiel zwei in Villach gerichtet“, erzählte uns Torschütze Marco Insam.

Bereits am Dienstag geht das Halbfinalduell zwischen dem HCB Südtirol und dem EC VSV in der Draustadt in die zweite Runde. Die Füchse können sich mit ihrem 19. Auswärtssieg 2013/14 bereits drei Matchbälle sichern. Schon einmal in dieser Saison konnten die Südtiroler in Villach gewinnen. Im März entschied die Truppe von Tom Pokel bisher alle 3 Auswärtsspiele in Linz (3:1) und Szekesfehervar (4:2, 4:3) für sich. Alex Egger und Co. traten bereits heute, Montag, vollzählig die Bus-Reise nach Kärnten an. „Es wird sicher nicht leicht dort. Die Villacher haben die Fans hinter sich. Die ersten zehn Minuten werden sehr wichtig sein. Wir müssen unser Spiel einfach halten und unser System durchziehen“, so der Stürmer.

Dienstag, 25. März 2014, 19:15 Uhr
EC VSV – HCB Südtirol (348)
Schiedsrichter: SMETANA, TRILAR, Johnston, Rakovic.

Bisherige Saisonduelle:
11.10.2013: EC VSV – HCB Südtirol 4:2 (2:0,2:2,0:0)
18.10.2013: HCB Südtirol – EC VSV 4:1 (1:0,3:0,0:1)
10.12.2013: EC VSV – HCB Südtirol 2:4 (1:0,0:2,1:2)
03.01.2014: HCB Südtirol – EC VSV 2:1 (0:0,2:1,0:0)

Pick-Round:
30.01.2014: HCB Südtirol – EC VSV 6:2 (2:0,2:2,2:0)
01.02.2014: EC VSV – HCB Südtirol 6:3 (3:0,1:3,2:0)

Play-off:
23.03.2014: HCB Südtirol – EC VSV 2:1 (2:0,0:1,0:0)

Stand in der Best-of-five-Halbfinalserie, HCB Südtirol – EC VSV: 1:0


passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga
Vienna Capitals - Fanclub Icefire
Vienna Capitals - Webseite
EC Villacher SV
HCB Südtirol Alperia


Quelle:Erste Bank Liga