Erste Liga: Innsbruck hat keinen Trainer mehr



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Sonntag, 07.Dezember 2003 - 8:48 - Es war - zumindest bis Samstag Abend - nicht das Wochenende des HC Tiroler Wasserkraft Innsbruck. Denn als wäre die Heimpleite gegen den Villacher SV (1:5) nicht genug gewesen, verloren die Tiroler auch den Trainer. Nicht einmal 24 Stunden nach der schlechtesten Saisonleistung auf heimischem Eis warf Lars Erik Lundström das Handtuch.





Der Schwede - bis Ende der Saison unter Vertrag - und mit dessen Arbeit man im Verein sehr zufrieden gewesen war, kündigte das Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung. Begründung? "Ich sehe mich nicht mehr in der Lage meine Philosophie erfolgreich umzusetzen."



"Wir müssen das so zur Kenntnis nehmen", sagte HCI-Boss Günther Hanschitz, der nach den Interviews des Trainers auf Premiere zwar schon so etwas geahnt, aber auch gehofft hatte, dass es sich Lundström noch einmal überlegen würde.



Natürlich hat der blitzartige Legionärswechsel, mit dem der Trainer konfrontiert wurde, einiges zum Sinneswandel des Schweden beigetragen. Immerhin waren mit Hult und Norbäck zwei Spieler abgelöst worden die auf seine Empfehlung geholt worden waren.



Lundströms Rücktritt hat die Innsbrucker mitten ins Herz getroffen - denn nur wenige Tage nach dem Triumph beim KAC, aber auch nur wenige Stunden vor dem Spiel gegen den Rekordmeister steht der HCI ohne Trainer da. Nach intensiven Gesprächen mit dem Spielerrat wurde beschlossen, dass der verletzte Andreas Pusnik die Mannschaft gegen den KAC coachen wird.



Bezüglich eines Nachfolgers wird man den Markt sehr genau sondieren, in keinem Fall etwas überstürzen. "Am besten wäre ein Mann der die Liga kennt", hofft man jedenfalls im Lager der Innsbrucker schon bald den richtigen Mann präsentieren zu können.



(Quelle: Presseaussendung HC Innsbruck)

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