Steelers kämpfen um wichtige Punkte



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Donnerstag, 19.Dezember 2013 - 14:02 - Nach nun vier Siegen in Folge haben die Bietigheim Steelers wieder Anschluss ans vordere Tabellenviertel gefunden. Mit dem 6:2 Kantersieg gegen den bislang souveränen Tabellenführer aus Landshut haben die Schützlinge von Coach Kevin Gaudet weiteres Selbstvertrauen tanken können und genau dieses wird der Tabellenfünfte durchaus brauchen.

Morgen Abend treffen die Steelers im Nord-Süd Gipfel auf die Fischtown Pinguins, ehe dann am Sonntag die Dresdner Eislöwen zu Gast im Ellental sein werden.

Die Pinguins liegen derzeit nur einen Zähler hinter den Steelers auf Rang sechs. Doch während die Steelers aktuell wieder auf dem aufsteigenden Ast scheinen, haben auch die Nordlichter den Schalter umgelegt. Auf drei Niederlagen folgten nun Drei Siege in Folge für Mike Stewarts Mannschaft. Nachdem es beim SC Riessersee nur für einen knappen 1:0 Erfolg reichte waren die Siege gegen Kaufbeuren (8:2) und Weißwasser (6:4) schon deutlicher.

Allerdings drückt der Schlittschuh bei den Bremerhavenern doch an so einigen Stellen. Neben vielen leichten Fehlern sind es vor allem die Strafzeitenflut und die Personalie Brendan Cook. Wo der Stürmer in der vergangen Saison in 47 Spielen 27 Mal traf steht er aktuell nur bei 8 Treffern. Trotz harter Arbeit scheint er die Flasche mit dem Zielwasser verloren haben. Pfosten, Latte, Torhüter oder gar neben das Tor. Es will trotz aller Mühe nicht klingeln. Zweite große Baustelle sind die vielen Strafzeiten. Diesen Statistikpunkt führen die Seestädter mit weitem Abstand an. 614 Strafminuten stehen für die Pinguins zu Buche, die Steelers mit 413 Minuten auf Rang sieben haben da schon gewaltigen "Aufholbedarf" bei den Disziplinlosigkeiten.

Nichtsdestotrotz könnte gerade dieser Punkt den Steelers in die Karten spielen. Denn das Überzahlspiel der Steelers ist mit einer Quote über 26% Ligaweit immer noch das Maß der Dinge.

Am kommenden Sonntag erwarten die Bietigheim Steelers die aktuelle Mannschaft der Stunde. Bei den Dresdnern Eislöwen läuft im Moment einfach alles nach Plan. Am letzten Wochenende konnten die Eislöwen ihren elften Sieg in Folge feiern und liegen aktuell auf Tabellenplatz zwei, mit nur zwei Punkten Unterschied zum Tabellenersten aus Landshut. Trainer Thomas Popiesch nach dem 4:0 Erfolg über Heilbronn: „Ich spreche eigentlich nicht gern über Serien, aber das ist schon etwas Besonderes.“ Die Dresdner wollen natürlich an dieser Serie weiter festhalten und auch am Sonntag in der EgeTrans Arena die Punkte aus dem Schwabenland entführen, denn der Sprung an die Tabellenspitze kurz vor Weihnachten ist natürlich ein Anreiz für das Team. So leicht werden sich aber die Steelers nicht geschlagen geben, denn die Punkte sind im Moment einfach zu wichtig, um sie einfach herzugeben. Ein Spitzenspiel wird also am Sonntag ab 18 Uhr Zuhause erwartet.

Neben dem Spitzenspiel am Sonntag, rufen die Steelers auch zum ersten „Teddy-Bear-Toss“ in der EgeTrans Arena auf. Gemeinsam Kinderaugen zum Leuchten bringen, denn alle geworfenen Teddy´s werden von der 1. Mannschaft im Januar ins Kinderkrankenhaus „Olgäle“ nach Stuttgart gebracht. Sobald die Steelers im ersten Drittel ein Tor schießen, werden alle Fans dazu aufgerufen ihre mitgebrachten Plüschtiere auf´s Eis zu werfen. Treffen die Steelers im ersten Drittel nicht, werden die Teddy´s mit Beginn der ersten Drittelpause auf´s Eis geworfen. Stürmer Greg Squires: „Ich finde diese Aktion genial. Damals in Rosenheim habe ich das entscheidende Tor gemacht und auf einmal flogen die ganze Teddy´s. Es ist ein besonderer Moment und ich hoffe, dass die Steelers und Eislöwen Fans viele Teddy´s mitbringen, damit wir die kranken Kinder für einen Moment glücklich machen können.“


Quelle: Pressemeldung //PI