Wochenende der Wahrheit für Bietigheim



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Donnerstag, 28.November 2013 - 8:36 - Der amtierende Meister befindet sich auf Talfahrt. Aktuell fehlt einfach das Quäntchen Glück im Abschluss und in der Defensive hakelt es ebenfalls. Damit sind die Steelers im grauen Mittelfeld der Liga angelangt. Können sich aber beim morgigen Spiel gegen die Lausitzer Füchse zumindest teilweise rehabilitieren. Anpfiff ist wie gewohnt 19:30 Uhr. Etwas anders sieht dann das Spiel am Sonntag aus. Denn dann müssen die Bietigheimer beim Tabellenzweiten aus Rosenheim antreten. Spielbeginn der Partie ist um 18:00 Uhr.
Seit nunmehr 18 Partien hütet der ehemalige Bietigheimer Dustin Strahlmeier das Tor der Lausitzer Füchse. Und dieses Vertrauen zahlt der junge Keeper mehr als nur zurück. Bei den Siegen in Heilbronn und zu Hause gegen Kaufbeuren war er maßgeblich am Sieg beteiligt. Zwar steht der eigentliche Stammkeeper Jonathan Boutin nach überwundener Krankheit (Pfeiffersches Drüsenfieber) wieder im Training, aber nach wie vor ist ein Einsatz in naher Zukunft mehr als ungewiss. Nicht nur im Tor sondern auch in Sachen Disziplin und mannschaftlicher Geschlossenheit haben die Blau-Gelben einen weiteren Schritt nach vorn gemacht. „Ich hoffe dass bei den Jungs der Lernprozess weitergeht. Nur mit harter Arbeit in jedem Spiel und gutem Zweikampfverhalten können wir erfolgreich sein“, sagte Dirk Rohrbach bezüglich dem aktuellen Bild seiner Mannschaft.
Ein heißes Gerücht im Fuchsbau dürfte der Name Marvin Tepper sein. Dieser hatte bereits zwei starke Jahre im EHC-Dress und die Vertragsauflösung bei den Dresdner Eislöwen ließ diese Gerüchte nicht gerade verstummen. Doch die Füchse-Verantwortlichen dementierten das aber umgehend.
Trotz einer Spitzenposition in der Liga hatten die Starbulls Rosenheim zuletzt immer wieder mit der Ausbeute im Abschluss zu kämpfen. Eine richtiggehende Torflaute im Kathrein-Stadion. Sinnbildlich dafür dürfte Kapitän Stephan Gottwald stehen. In 12 Spielen blieb er ohne Torerfolg, traf erst beim Gastspiel im Allgäu, gegen den ESV Kaufbeuren wieder.
Grund für die überwundene „Torsperre“ dürfte wohl die Umstellung zweier Sturmreihen geschuldet sein. Stephan Gottwald wechselte Andrej Strakhov und Benjamin Zientek in die dritte Reihe. Kim Staal spielte als Außen neben Center Maximilian Hofbauer und Marcus Marsall. Und es funktionierte. Nicht nur Gottwald traf, auch Zientek und Marcus Marsall trugen sich auf dem Spielberichtsbogen als Torschützen ein. „Ich wollte etwas verändern und damit neue Reizpunkte setzen“, sagte Steer und genau das ist ihm damit gelungen. In Zahlen bedeutet das, dass die beiden veränderten Reihen 12 Scorerpunkte beim 8:1 Sieg gegen Kaufbeuren erzielen konnten.


Quelle: Pressemeldung //PI